Grüner Pass: 70 Prozent der Israelis ab 16 gegen Corona geimpft
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Grüner Pass70 Prozent der Israelis ab 16 gegen Corona geimpft

Israel hatte am Sonntag den sogenannten Grünen Pass eingeführt. Es erlaubt den Geimpften gewisse Privilegien. Rund 70 Prozent der Menschen in Israel ab 16 Jahren sind bereits gegen das Coronavirus geimpft worden.

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Israel begann bereits im Dezember mit systematischen Impfungen gegen Covid-19.

Israel begann bereits im Dezember mit systematischen Impfungen gegen Covid-19.

AFP
Das Land gilt als Impf-Weltmeister. 

Das Land gilt als Impf-Weltmeister.

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Eine Studie mit 600’000 Geimpften hat ergeben, dass bei 94 Prozent weniger symptomatische Infektionen auftraten. 

Eine Studie mit 600’000 Geimpften hat ergeben, dass bei 94 Prozent weniger symptomatische Infektionen auftraten.

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Darum gehts

  • 70 Prozent der Menschen in Israel ab 16 Jahren sind mindestens ein Mal gegen das Coronavirus geimpft worden.

  • Israel hatte am Sonntag den sogenannten Grünen Pass eingeführt.

  • Der Grüne Pass erlaubt Geimpften Privilegien.

Rund 70 Prozent der Menschen in Israel ab 16 Jahren sind mindestens ein Mal gegen das Coronavirus geimpft worden. Knapp 4,5 Millionen Israelis hätten die Erstimpfung und mehr als drei Millionen bereits die Zweitimpfung erhalten, schrieb der israelische Gesundheitsminister Juli Edelstein am Dienstag bei Twitter.

Israel ist ein sehr junges Land und hat rund 9,3 Millionen Einwohner. Davon sind mit 6,4 Millionen rund 70 Prozent über 16 Jahre alt und rund 30 Prozent unter 16. Die Jüngeren können bisher noch nicht geimpft werden. Rund 755’000 Israelis gelten nach einer Corona-Erkrankung als genesen.

Zum Vergleich: Deutschland hat etwa neun Mal so viele Einwohner wie Israel. Dort erhielten bislang etwa 3,3 Millionen Menschen eine erste und rund 1,7 Millionen auch eine zweite Impfung.

Israel hatte am Sonntag den sogenannten Grünen Pass eingeführt. Er erlaubt es Corona-Geimpften und Genesenen, wieder in Fitness-Studios, Hotels und Theater zu gehen sowie Sportereignisse zu besuchen. Auch für Nichtgeimpfte gab es Erleichterungen, es wurden unter anderem Einkaufszentren, Museen und Bibliotheken wieder geöffnet. Alle sind jedoch aufgerufen, sich weiter an die Corona-Regeln wie Maskenpflicht und Abstand zu halten.

Die Infektionszahlen waren zuletzt stetig gefallen, sind jedoch weiter hoch. Zum jüdischen Karnevalsfest Purim, das am Donnerstag beginnt, erwägt die Regierung die Verhängung einer nächtlichen Ausgangssperre. Vor einem Jahr hatten sich nach Angaben von Experten viele Menschen in Israel auf Karnevalsfeiern angesteckt. Gesundheitsminister Edelstein warnte vor «riesigen Ansteckungspartys» auch in diesem Jahr.

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BAG-Infoline Coronavirus, Tel. 058 463 00 00

BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

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Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Tel. 147

(DPA)

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