8'700 CH-Soldaten spielen «Zeus»
Aktualisiert

8'700 CH-Soldaten spielen «Zeus»

Die Armee führt in der kommenden Woche erstmals seit mehreren Jahren eine grosse Truppenübung durch. Rund 8700 Armeeangehörige kommen bei der Operation «Zeus» in der Westschweiz zum Einsatz.

Trainiert wird die Überwachung wichtiger Infrastrukturen bei einer instabilen Lage mit Sabotageakten und hoher Gewaltbereitschaft.

Die Übung mit dem Namen «ZEUS» findet vom 8. bis zum 11. Mai in den Kantonen Waadt, Neuenburg, Freiburg und Wallis statt. Nicht betroffen sind die grösseren Agglomerationen. Dabei geht es um eine präventive Raumsicherungsoperation, wie Übungsleiter und Korpskommandant Luc Fellay an einer Medienkonferenz am Dienstag in Bern sagte. Trainiert wird die Bewachung und Überwachung wichtiger Infrastrukturen wie Radiosender und Autobahnen bei einer instabilen Lage mit Sabotageakten und hoher Gewaltbereitschaft. Vor allem aber geht es laut Fellay darum, nach dem Umbau der Armee in einer Grosstruppenübung die Führungs- und Logistikprozesse zu überprüfen. Die Einsatzverantwortung liegt bei den Kantonen, die Führungsverantwortung für den militärischen Einsatz bei der Armee. In der Übung werde keine Munition verwendet, sagte der Übungsleiter. Dennoch seien vom Ausmass der Übung her Immissionen nicht zu vermeiden. Es sei wichtig, dass die Übung möglichst realitätsnah stattfinden könne. Falls es Schäden gebe, habe die Armee eine Hotline eingerichtet, an die sich die Bevölkerung wenden könne. (dapd)

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