Im Test: 8 Dinge, die Sie über das iPhone 8 wissen müssen
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Im Test8 Dinge, die Sie über das iPhone 8 wissen müssen

Ab Freitag verkauft Apple das iPhone 8. Das Smartphone steht im Schatten des iPhone X, das erst im November kommt. So schlägt sich das Gerät im Test.

von
tob

Das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus werden ab dem 22. September verkauft. (Video: 20M)

Design

Optisch sieht das iPhone 8 seinem Vorgänger ähnlich. Neu ist die Rückseite aus Glas. Vorteil: Das Handy ist nicht mehr so glitschig wie mit der Alu-Rückseite und liegt besser in der Hand. Neu sind auch die Farben: Silber, das eher weiss wirkt, ein dezenteres Gold und Spacegrau, das an Klavierlack erinnert. Die neuen Geräte sind minim dicker (0,2 Millimeter), doch die Hüllen vom Vorgänger passen nach wie vor.

Akku

Grosse Sprünge hat Apple hier nicht gemacht. Der Akku hält laut Hersteller gleich lange wie beim Vorgänger. Im Test hat sich das bestätigt. Nutzer, die viel am Display hängen, werden damit nicht länger als einen Tag arbeiten können. Neu kann das iPhone per Quickcharge aufgeladen werden. Dazu braucht es separate Hardware. Das 29-Watt-Netzteil und das USB-C-auf-Lightning-Kabel kosten 88 Franken. Positiv ist, dass das iPhone neu auch kabellos geladen werden kann. Über Induktion wird das Gerät via Matte mit Strom versorgt. Dafür wird Qi genutzt, der Industriestandard. Erstmals können iPhones und Androidgeräte so auf der gleichen Matte geladen werden. Der Technologie wird das neuen Schwung geben.

Kamera

Die iPhone-Kamera gehörte bereits zu den besten auf dem Markt. Mit dem iPhone 8 hat sie eine weitere Verbesserung erfahren. Der neue Sensor ermöglicht eine bessere Videostabilisation sowie eine höhere Framerate. Erstmals wird 4K mit 60 Frames pro Sekunde unterstützt. Das 8 Plus hat wieder eine Dualkamera. Neu ist der Porträtmodus mit Lichteffekten. Damit können Nutzer Studio-ähnliche Effekte erzeugen. Im Test hat das nicht immer ganz so gut geklappt. Wenn die Fotos gelingen, werden sie zwar schön. Aber gerade bei Brillenträgern hatte die Software teilweise Mühe, die Konturen des Gesichts zu erkennen. Was zum Teil in abstrakten Ergebnissen gipfelte. Laut Apple ist der Lichteffektmodus noch in der Betaphase. Wie schon beim Porträtmodus, der 2016 lanciert wurde, werden Nutzer auch hier schrittweise Verbesserungen sehen.

Prozessor

A11 Bionic – so heisst der neuste Chip, der in den beiden iPhone-Modellen steckt. Der Prozessor ist die wahre Sensation, die Apple gezeigt hat. Der A11 wird Nutzern den Alltag erleichtern, ohne dass sie dies gross bemerken. Mit der höheren Rechenpower werden auch Games möglich, die besonders Prozessor-hungrig sind. In diversen Benchmarks überflügelte der Chip die Konkurrenz. Hier darf man aber gespannt sein, wie der A11 gegen den neusten Prozessor von Huawei abschneidet. Der Kirin 970 soll im Mate 10 verbaut sein, das im Oktober gezeigt wird.

Bildschirm

Neu gibt es ein True-Tone-Display, das man vom iPad her kennt. Dabei werden die Farben in Abhängigkeit vom Umgebungslicht angepasst und wirken so natürlicher. Schön wäre gewesen, wenn auch gleich Pro Motion integriert wäre. Mit der Bildwiederholrate von 120 Hz laufen Animationen deutlich flüssiger. Das benötigt offenbar noch zu viel Akkuleistung. Hier darf man aber auf die nächste Version hoffen.

Augmented Reality

Die Technologie hat gigantisches Potenzial und wird die Art und Weise, wie wir Smartphones nutzen, ändern. Nicht nur neue Games, auch andere Apps werden von Augmented Reality profitieren. So zeigte Ikea eine App, mit der man die Wohnung virtuell einrichten kann. Im ersten Test überzeugen die AR-Apps. Um sie zu nutzen, braucht es nicht zwingend ein neues iPhone. AR läuft ab dem A9-Chip (ab iPhone 6S und SE).

Preis

Die 8er-Serie ist teurer als die 7er, hat aber mehr Speicher. Wer nicht unbedingt das allerneuste braucht, kann auf die nach wie vor erhältlichen 6S und 6S Plus als günstige Alternative ausweichen. Die 8er-Serie steht sowieso im Schatten des iPhone X. Das Deluxe-Gerät mit OLED-Screen wird bei Fans wohl die erste Wahl sein. Allerdings wird dieses erst ab November verkauft und das zu einem happigen Preis ab 1199 Franken.

iOS11

Mit dem neuen mobilen Betriebssystem bekommen Nutzer viele zusätzliche Funktionen geliefert. Beim iPhone 8/8 Plus ist das System vorinstalliert. Auch auf älteren Geräten (ab dem iPhone 5S) kann es ab heute – vermutlich gegen Abend – installiert werden. Bevor man das Update lädt, sollte unbedingt ein Back-up erstellt werden. Zudem ist zu beachten, dass gewisse ältere Apps auf iOS11 nicht mehr funktionieren werden.

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