Aktualisiert 31.07.2018 14:53

KKK und eine Kantischülerin

8 Locarno-Highlights, die zu reden geben werden

Am Locarno Festival wird sich Hollywood unter Schweizer Newcomer und Style-Stars mischen. Unsere Highlights.

von
mel
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Das Filmfestival Locarno lockt dieses Jahr unter anderem mit einer neuen Generation französischer Cool-Girls. Allen voran: Newcomerin Noée Abita, die im letzten Jahr mit ihrem Film-Debüt «Ava» für Aufsehen sorgte.

Das Filmfestival Locarno lockt dieses Jahr unter anderem mit einer neuen Generation französischer Cool-Girls. Allen voran: Newcomerin Noée Abita, die im letzten Jahr mit ihrem Film-Debüt «Ava» für Aufsehen sorgte.

Praesens Film
In Locarno sehen wir die 19-Jährige neben ihrem Newcomer-Kollegen Théodore Pellerin in «Genèse».

In Locarno sehen wir die 19-Jährige neben ihrem Newcomer-Kollegen Théodore Pellerin in «Genèse».

Instagram noee_abita
Mit Laetitia Dosch kommt eine weitere starke Frau aus Frankreich ins Tessin. Mit 37 Jahren ist die zwar keine Newcomerin mehr, doch seit sie in «Jeune Femme» spielte, vergleichen Film-Insider Dosch mit Greta Gerwig und Winona Ryder – beide ein Cool-Siegel.

Mit Laetitia Dosch kommt eine weitere starke Frau aus Frankreich ins Tessin. Mit 37 Jahren ist die zwar keine Newcomerin mehr, doch seit sie in «Jeune Femme» spielte, vergleichen Film-Insider Dosch mit Greta Gerwig und Winona Ryder – beide ein Cool-Siegel.

Cineworx

Vom 1. bis 11. August wird das Tessin wieder ein bisschen zu Hollywood und lockt zum 71. Mal Film- und TV-Stars nach Locarno. Superlative wie Rom-Com-Queen Meg Ryan oder der mit 14 Stunden längste Film der Festival-Geschichte, «La Flor», sorgen längst für Gesprächsstoff. Es lauert natürlich weit mehr.

Wir haben uns durch das Festival-Programm geklickt und acht Highlights entdeckt, die das Filmfieber entfachen:

1. Die neue Generation französischer Coolness

Da ist die 19-jährige Noée Abita, der Star aus «Ava», die in Locarno ihren neuen Film «Genèse» präsentiert. Da ist aber auch Laetitia Dosch (zuletzt in «Jeune femme» und gemäss Dazeddigital.com schillernd wie Greta Gerwig und Winona Ryder), die dieses Jahr als Jury-Mitglied die Arbeit der Kollegen beurteilen wird. Beide zeigen, wie Frankreichs Frauen wieder Coolness demonstrieren.

2. Der Zeitgeist-Blockbuster

Regisseur Spike Lee ist immer für eine Schlagzeile gut, mit «BlacKkKlansman» dürften sie ihm sicher sein. Lee erzählt die Geschichte von Ron Stallworth, dem ersten afroamerikanischen Polizisten im Colorado Springs Police Department, der in den 70ern den Ku-Klux-Klan infiltrierte. In den Hauptrollen: John David Washington (der älteste Sohn von Hollywood-Star Denzel) und «Star Wars»-Star Adam Driver.

3. Eine Film-Insiderin für den Insta-Feed

Netflix schickt seine Film-Ak­qui­si­torin Funa Maduka nach Locarno. Und die dürfte nicht nur heiss begehrte Firmen-Geheimnisse mitbringen, sondern auch Style-Highlights und Hinweise, wo sich die coolsten Leute herumtreiben. Zeit, @thefunamentals zu abonnieren.

4. Hollywoods charmanter Stargast

Ethan Hawke stellt am Mittwoch, 8. August seine neuste Regiearbeit «Blaze» auf der Piazza Grande vor und flimmert in Filmen wie «Dead Poets Society» und «Boyhood» über die Leinwand. Der 47-Jährige erhält den Excellence Award für seine cineastischen Qualitäten. Er hätte aber auch für seine Skandal- und Botox-Resistenz in all den Hollywood-Jahren eine Trophäe verdient.

5. Neues im Schweizer Film

«Herbstzeitlosen»-Regisseurin Bettina Oberli zeigt in «Le vent tourne» eine bedrohte Aussteiger-Love-Story mit Mélanie Thierry, der Luzerner Thomas Imbach überrascht mit einer Laien-Besetzung seines Geschwisterdramas «Glaubenberg»: Kantonsschülerin Zsofia Körösi und Francis Benjamin Meier, der Sohn von Yellos Dieter Meier, sind im Lead.

6. Brad Pitt im Blick

Die Ikone wird zwar nicht persönlich vorbeikommen, dafür kriegen wir Pitt in Bestform zu sehen. «Seven» läuft zu Ehren von Grafiker und Designer Kyle Cooper, der den Vision Award für seine revolutionären Animationen erhält (neben dem Fincher-Film gehen unter anderem Grafiken für «Mission Impossible», die Serie «The Walking Dead» und «Marvel» auf Cooper zurück).

7. TV-Premiere zum Samstagabend-Finale

Mit «Coincoin et les Z'inhumains» zeigt das Festival erstmals eine Fernsehserie auf der Piazza: Die Fortsetzung von Bruno Dumonts Mystery-Plot «P'tit Quinquin», in der ausserirdisches Magma, Teenager-Hormone und Migranten die ländliche Idylle bedrohen.

8. Die Deep Talks

Vom 9. bis 11. August werden Gender- und Performance-Aktivistin Narcissister, Kult-Fotograf Jürgen Teller und Jürgen Schmidhuber, Spezialist für künstliche Intelligenz, an den «Locarno Talks la Mobiliare» über Gesellschaftsfragen und ihren Blick auf die Zukunft sprechen.

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