Winter-RS: 8500 tauschen Jeans gegen Tarnanzug
Aktualisiert

Winter-RS8500 tauschen Jeans gegen Tarnanzug

Rund 8500 Männer und Frauen sind in die Winter-Rekrutenschule eingerückt. Damit ist die Zahl der Einrückenden gegenüber der letztjährigen Winter-RS um rund 200 gesunken. Unter den 8500 waren rund 1120 Durchdiener und 33 Frauen.

Die dritte und letzte Rekrutenschule im Jahr ist jeweils die beliebteste, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport mitteilte. Am Montag rückten 200 Wehrpflichtige weniger ein als vor Jahresfrist. Die Infanterie, die Panzer- und Fliegertruppen weisen für diese Winter-RS viele Einrückende auf.

Darum werden in der ersten RS-Woche Rekrutierungsoffiziere vor Ort sein und für einen Bestandsausgleich sorgen. Nach Rücksprache werden die betroffenen Rekruten in eine andere Schule umgeteilt.

Wie VBS-Sprecher Christoph Brunner erklärte, kann die Armee nicht garantieren, dass alle Rekruten dort ihre RS leisten, wo sie eingerückt sind. Die Zahl der Umteilungen dürfte aber klein bleiben. Die definitiven Rekrutenbestände werden nicht vor dem 10. November bekannt.

Nach Hause geschickt wird nach Brunners Angaben kein Eingerückter. Immerhin hätten die jungen Leute auch ihren Lebensplan und wollten darum die RS zum aktuellen Zeitpunkt leisten.

Überbuchung sichert Auslastung

In der Planung und Rekrutierung setzt die Armee teilweise auf eine Überbuchung. Von den ursprünglich jeweils Aufgebotenen verschieben bis zu einem Viertel ihren Dienst oft noch kurzfristig. So stellt nur die Überbuchung sicher, dass die Ausbildungskapazität optimal ausgelastet ist. Daraus resultiert aber auch der eventuell nötige Bestandesausgleich zwischen den Schulen.

Zu Beginn der RS bietet auch immer der Sozialdienst der Armee den Eingerückten seine Unterstützung an. Nach VBS-Angaben besuchen die vier Sozialberater des Dienstes und 22 Milizberater in den ersten vier Wochen die Rekrutenschulen. Sie bieten Rat und Tat bei familiären, finanziellen oder rechtlichen Fragen.

(dapd)

Deine Meinung