Aktualisiert 09.04.2017 17:41

Zürich Marathon

8569 Läufer rannten um das Zürcher Seebecken

8569 Läuferinnen und Läufer sind heute Sonntag am Zürich Marathon unterwegs. Dieses Mal bei Top-Wetter – vor einem Jahr schneite es während der Veranstaltung.

von
20M
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Traumwetter am 15. Zürich-Marathon am Sonntag, 9. April 2017: Hier Läuferinnen und Läufer beim Cityrun am Vormittag.

Traumwetter am 15. Zürich-Marathon am Sonntag, 9. April 2017: Hier Läuferinnen und Läufer beim Cityrun am Vormittag.

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Gut aufgewärmt ist halb gewonnen.

Gut aufgewärmt ist halb gewonnen.

max Herlitschka
Mit schnellen Schritten der Sonne entgegen.

Mit schnellen Schritten der Sonne entgegen.

FreshFocus/Claude Diderich

Blauer Himmel, Sonne pur und am Vormittag bereits angenehm warm: Die diesjährige Ausgabe des Zürich Marathon profitiert definitiv vom prächtigen Frühlingswetter. Über 9000 Läuferinnen und Läufer hatten sich angemeldet – 8569 wurden schliesslich klassiert. Darunter sind Athleten, Routiniers und auch Debütanten aus 87 Nationen.

2237 der Angemeldeten rannten die klassische Marathon-Distanz von 42,195 Kilometer. Etwas mehr als 2000 Personen stellten sich dem 10 Kilometerlange Cityrun und der grosse Rest nahm am Teamrun teil.

Drei Kenianer auf dem Podest

Bei der Elite der Männer schafften es nur Kenianer aufs Podest. Der Sieg ging an Vincent Tonui (2:12:57,5 Stunden). Bester Schweizer wurde Armin Flückiger aus Rapperswil-Jona auf Rang 6 (2:23:36,2). Bei den Frauen setzte sich die Portugiesin Vera Nuñes (2:34:17,5) durch. Beste Schweizerin wurde auf Rang 3 Franziska Inauen aus Windisch (2:56:18,6).

Laut Mitteilung der Organisatoren verlief der Anlass ohne grössere Zwischenfälle. Fünf Läufer landeten im Spital – vier davon wegen Dehydrierung.

Mentaler Verpflegungsposten

Erstmals unterstützte das Institut für Angewandte Psychologie (IAP) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) Läuferer vor und während dem Marathon. Bereits im Vorfeld sollten sich interessierte LäuferInnen das «Training to go» auf der Webseite des IAP anschauen und sich so mental auf den Lauf vorbereiten.

«Um in entscheidenden Momenten eines Wettkampfs mental stark zu sein, müssen Methoden und Techniken im Vorfeld intensiv trainiert und eingeübt werden, um sie bei Bedarf abrufen und anwenden zu können», wird Jan Rauch, Dozent und Berater für Sportpsychologie am IAP in einer Mitteilung der Marathon-Organisatoren zitiert.

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