Veloferien: So wird der Urlaub mit dem Fahrrad zum Erfolg

Damit die Veloferien zum Erfolg werden, ist eine gute Planung ausschlaggebend.

Damit die Veloferien zum Erfolg werden, ist eine gute Planung ausschlaggebend.

Ortlieb
Publiziert

Auf Touren9 wichtige Tipps für deine erste Veloreise

Das aktuelle Flugchaos und die hohen Benzinpreise vermiesen vielen die Sommerferien. Doch warum nicht mal Urlaub mit dem Velo machen?

von
Isabelle Riederer / A&W Verlag

1. Gut vorbereitet sein

Ortlieb

Eine gute Planung im Vorfeld der Abfahrt ist entscheidend. Wer in den Norden strampelt, braucht logischerweise eine andere Ausrüstung als bei einem sommerlichen Trip in den Süden. Man sollte sich vorher zudem über landesspezifischen Gepflogenheiten informieren. Wo kann man mit Kreditkarte zahlen und wo braucht es Bargeld? Allenfalls hilft es auch, sich bereits im Vorfeld über mögliche Strassenzustände zu informieren. 

2. Navi-Apps nutzen

Ortlieb

Heutzutage gibt es unzählige Navigations-Apps oder GPS-Geräte, die dich und deine Begleitung auf eurer Tour begleiten. Praktisch: Die Navigationshilfe ist direkt am Lenker und hilft in Echtzeit, den richtigen Weg zu finden. Es gibt E‑Bike-Displays, die bereits eine integrierte Navigationsmöglichkeit haben. So spart man sich ein zusätzliches Gerät. Blöd nur, wenn der Akku leer ist. In diesem Fall empfiehlt es sich trotz allem eine Karte im Gepäck zu haben.

3. Nicht zuviel Kleider einpacken

Ortlieb

Packe nicht zu viel Kleidung ein. Man braucht nicht für jeden Tag ein neues Trikot, sonst sind die Fahrradtaschen schneller voll als gedacht. Ideal sind leichte und vor allem schnelltrocknende Materialien, auch Raffungen im Rücken oder Mesh-Einsätzen helfen bei der Temperaturregulierung.

4. Gute Begleitung dabei haben

Ortlieb

Bei einer Velo-Reise sitzt man stundenlang im Sattel und ist den Launen der Mitfahrenden ausgesetzt. Ein Beifahrer oder eine Beifahrerin, die nervt oder ständig rummeckert, kann einem schnell die Tour vermiesen. Deshalb wähle deine Begleitung mit Bedacht. Natürlich gibt es immer mal wieder kleine Unstimmigkeiten, aber wichtig ist die gemeinsame Einstellung und Grundausrichtung. Dann klappt es auch mit dem perfekten Velo-Gspändli.

5. Nicht zu viel Proviant mitführen

Ortlieb

Das Tolle an Radreisen ist ja, dass man ordentlich Kalorien verbrennt und folglich ohne schlechtes Gewissen beim Essen beherzt zugreifen kann. Dennoch: Wer nicht gerade durch einsame Regionen mit schwieriger Versorgungslage radelt, sollte sich nicht am Start die Packtaschen mit Proviant vollstopfen. Das zusätzliche Gewicht ist während der Etappe hinderlich und das Essen wird über den Tag nicht besser. Zudem gibt es nichts Besseres, als lokale Leckereien zu testen. Falls das regionale Angebot nicht ganz den eigenen Geschmack treffen sollte, wäre es gut, eine kleine Reiseapotheke mitzuführen.

6. Eine Probefahrt machen

Ortlieb

Bevor du dich auf zur grossen Tour machst, solltest du mindestens einmal Probe fahren und zwar mit Sack und Pack. Das heisst: Probepacken und in den Sattel schwingen. Ein Rad fährt sich voll und vor allem falsch beladen anders als ohne Taschen. Deshalb muss man prüfen, ob das Gewicht gleichmässig verteilt ist. Dafür eignen sich Proberunden auf einem Parkplatz oder auch bei leichtem Gefälle, um das Bremsverhalten zu üben.

7. Nicht übertreiben

Winora

Überschätze dich und deinen Körper nicht. Wenn man untrainiert zum Start gleich grossen Etappen wie bei der Tour de France fahren möchte, wird sich das nach wenigen Tagen rächen und man kämpft gegen einen fiesen Muskelkater. Die Länge der Tagestouren sollten von den äusseren Umständen und dem persönlichen Empfinden abhängen. Nur keinen falschen Ehrgeiz zeigen.

8. Auf schwere Energiespeicher verzichten

Bumm

Eine Powerbank gehört für moderne Reisende in jede Tasche, denn Smartphone und GPS-Gerät verlieren mit der Zeit bekanntlich an Energie, doch das ist falsch gedacht. Denn der zusätzliche Energietank ist ein überflüssiges Teil, der nur für mehr Gewicht sorgt. Irgendwo findet sich immer eine Steckdose, um elektronische Geräte zu laden. Als Alternative bietet sich das «E‑Werk» von Busch & Müller an. Das mobile Ladegerät wird am Rahmen befestigt und per Nabendynamo betrieben. Noch kleiner ist das «Plug5 Pure» von Cinq, das als Kappe auf das Steuerrohr gesetzt wird und ebenfalls vom Nabendynamo gespeist wird. Das Gerät ermöglicht es auf langen Touren, stromautark zu werden und Smartphone oder GPS-Gerät einfach während der Fahrt am Lenker zu laden.

9. Eine Reparatur hinbekommen

Ortlieb

Es kann immer mal wieder passieren, dass du an deinem Drahtesel eine Reparatur vornehmen musst. Wenn nicht gleich ein Fahrradmechaniker ums Eck ist, heisst das Hand anlegen. Deshalb sollte man immer ein paar Werkzeuge dabei haben und diese auch bedienen können. Eine Möglichkeit wäre, vorab die wichtigsten Arbeiten in einer Werkstatt oder per Youtube-Videos einmal zur Probe durchzuführen und den Umgang mit dem Werkzeug zu üben.

Hol dir den Auto-Push!

Heisse News aus der Auto- und Mobilitätswelt, die neusten Modelle im Test und Experten-Kolumnen zu  rechtlichen und technischen Fragen: All das erwartet dich, wenn du den Auto-Push abonnierst.


So gehts: Installiere die neuste Version der 20-Minuten-App. Tippe unten rechts auf «Cockpit», dann aufs «Einstellungen»-Zahnrad und schliesslich auf «Push-Mitteilungen». Beim Punkt «Themen» tippst du «Auto» an – schon läufts.

Deine Meinung

51 Kommentare