Nissan Cube: A star is born – und kommt nach Europa
Aktualisiert

Nissan CubeA star is born – und kommt nach Europa

In Japan ist der Nissan Cube seit Jahren ein Kultmobil. Mit diesem Prädikat soll er nun auch in der Schweiz punkten.

Seit in Berlin vor über 20 Jahren die Mauer gefallen ist, hat sich die deutsche Hauptstadt an der Spree zur trendigen Metropole entwickelt. Wer in Berlin heute noch auffallen will, muss sich Mühe geben.

Oder einen Nissan Cube fahren. Denn die ersten Probefahrten mit dem kultigen Würfel aus Japan wurden nicht zufälligerweise in Berlin inszeniert – denn wer an der Spree punktet, hat das Zeugs zum Star. Oder zumindest zum Kultmobil. Damit sind wir bereits beim eigentlichen USP des Cube angekommen – der Optik. Denn der 3,98 Meter kurze Mini soll Europa nicht mit technischen Errungenschaften erobern, sondern mit seinem Design. Und seinem Status als Kultombil. Das hat er sich zwar erst in Japan verdient – über 900 000 verkaufte Fahrzeuge seit 1998 –, doch bei Nissan ist man überzeugt, dass der Cube in seiner dritten Generation auch reif für Europa ist.

Dabei geben sich die Japaner keinen Illusionen hin: «Wir wissen, dass der Cube kein Allerweltsprodukt ist», erklärte Projektmanager Redmer van der Meer. «Der Cube wird von Leuten gekauft, die auffallen wollen – und nicht aus praktischen Gründen.» Auffallen soll der Cube laut Van der Meer mit seiner Front, «die an eine Bulldogge mit Sonnenbrille» erinnert, und mit einem Heck, «bei dem die Designer den Po von J. Lo im Kopf hatten».

In der Schweiz will Nissan in diesem Jahr rund 500 Exemplare (ab 26 000 Franken) verkaufen. Egal ob Diesel oder Benziner – die Motoren leisten 110 PS. Genug zum Mitfahren, zu wenig für zusätzliche Emotionen. Aber dafür polarisiert der Cube mit seiner Optik und überrascht mit vielen liebevollen Details – und das macht ein Auto zum Kultmobil. (20 Minuten)

Nissan Qazana wird zum Juke

Die extrovertierte Qazana-Kompakt-SUV-Studie vom Genfer Autosalon 2009 kehrt im März an den Genfersee zurück. Die Serienversion der betont maskulinen und auch polarisierenden Studie kommt jedoch ab Oktober 2010 als Nissan Juke auf den Markt. Erste Teaserbilder lassen vermuten, dass der Nissan Juke einige Elemente der Nissan-Qazana-Studie in die Serie gerettet hat. Der Juke soll zwischen Nissan Qashqai und Note angesiedelt werden.

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