A1-Stauabschnitt: Ausbau von vier auf sechs Spuren
Aktualisiert

A1-Stauabschnitt: Ausbau von vier auf sechs Spuren

Der Stau auf der A1 zwischen Luterbach und Härkingen SO soll reduziert werden: Der Autobahnabschnitt wird von vier auf sechs Spuren ausgebaut.

«Die A1 weist bereits heute eine enorme Auslastung auf», so Jolanda van de Graaf, Sprecherin des Bundesamtes für Strassen (Astra), das nun zusammen mit den Kantonen Bern und Solothurn die Planung für den Ausbau des 20 Kilometer langen Abschnitts von vier auf sechs Spuren in Angriff nimmt (20 Minuten berichtete bereits letzten März). «Läuft alles nach Plan, so wird der Spatenstich im Jahr 2016 erfolgen und der Ausbau im 2019 fertig sein», so Van de Graaf weiter. Mit dem Ausbau soll der Stau reduziert und dadurch die Verkehrssicherheit erhöht werden. Die Kosten – nach heutigen Berechnungen rund 300 Millionen Franken – trägt allein der Bund.

Die Belastung des Abschnitts ist heute mit bis zu 100 000 Fahrzeugen pro Tag enorm und bringt Kapazitätsengpässe und Sicherheitsrisiken. Szenarien für das Jahr 2020 gehen von gegen 130 000 Fahrzeugen täglich aus.

Mit der Erweiterung sollen auch Teile des betroffenen A1-Abschnitts mit erhöhter Unfallrate sicherer gemacht werden: Es geht um das Trassee beim Anschluss Wangen sowie um Massnahmen, um die Verzweigung Härkingen leistungsfähiger zu gestalten.

(csr)

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