Aargau räumt auf: 1850 Verkehrssignale demontiert
Aktualisiert

Aargau räumt auf: 1850 Verkehrssignale demontiert

Der Schilderwald auf dem Aargauer Strassennetz ist ausgeforstet worden. Insgesamt wurden auf dem 1150 Kilomter langen Hauptstrassennetz 1850 Verkehrszeichen demontiert und 380 Signalstandorte aufgehoben.

Vereinfachungen seien vorab bei Kreiseln und Kreuzungen sowie bei der Aufhebung der Höchstgeschwindigkeit beim Verlassen der Ortschaft vorgenommen worden, teilte das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) am Dienstag mit. Verzichtet wurde teilweise auch auf Wiederholungen von Geschwindigkeits- und Hauptstrassensignalen.

Verkehrssignale sollen gemäss BVU einen flüssigen und homogenen Verkehrablauf ermöglilchen. Aufgrund von Gesetzesänderungen, Forderungen von Gemeinden, Unternehmen und Privaten sei der Schilderwald in den letzten Jahren aber immer dichter geworden. Dies sei der Sicherheit jedoch abträglich.

Laut BVU sollen auch die Gemeinden die Signalisationen auf Gemeindestrassen auf ihre Zweck- und Rechtmäsigkeit hin überprüfen und nicht notwendige Tafeln entfernen. Verzichtet werden soll auf eine «Überschildung» vor allem bei Verkehrsknotenpunkten.

(sda)

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