«Better Call Saul»: Aaron Paul hat Lust auf «Breaking Bad»-Ableger
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«Better Call Saul»Aaron Paul hat Lust auf «Breaking Bad»-Ableger

Offenbar könnte es in «Better Call Saul» ein Wiedersehen mit der Figur Jesse Pinkman geben. Schauspieler Aaron Paul deutete eine Rückkehr an.

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Seine Karriere verdankt Aaron Paul zu einem Grossteil «Breaking Bad». Als Jesse Pinkman braute der 34-Jährige Meth und wurde zu einem der am meisten gefragten Stars Hollywoods.

Offenbar könnte der Schauspieler mit den blauen Augen erneut in die Rolle Pinkmans schlüpfen. Als er bei einer Pressekonferenz für seinen neuen Film «Need for Speed» auf das «Breaking Bad»-Spin-off angesprochen wurde, sagte er, es fänden gerade «ernsthafte Gespräche» über seine Beteiligung an «Better Call Saul» statt.

«Die Idee macht mir Spass»

Zurückgeholt wurde Aaron Paul, wie es scheint, von Vince Gilligan, dem Regisseur von «Breaking Bad», der auch bei «Better Call Saul» das Sagen hat. «Überall, wo Vince involviert ist, bin ich dabei», sagte Aaron Paul. «Ich schulde ihm meine ganze Karriere.» Zudem hat die Rolle für den Schauspieler nichts von ihrem Reiz verloren: «Die Idee, wieder in die Haut von Jesse Pinkman zu schlüpfen, macht mir Spass.» Für Paul wäre es vor allem spannend, seine Figur in jüngeren Tagen zu spielen. «Better Call Saul» spielt nämlich in der Zeit, bevor Jesse Pinkman in die Meth-Szene einstieg.

Regisseur Gilligan möchte einen Teil des «Breaking Bad»-Casts für das Spin-off gewinnen. Dies sei allerdings gar nicht so einfach, wie er gegenüber dem «Rolling Stone» sagte: «Die sind alle weg und machen grosse Filme und Broadway-Musicals – und genau so soll es auch sein.» Er sei also quasi Opfer des eigenen Erfolgs. Dass ein Ableger von «Breaking Bad» auch zum Rohrkrepierer werden könnte, ist dem Regisseur bewusst: «Klar besteht eine gewisse Gefahr, aber ich mag den Charakter des Saul Goodman so sehr, dass ich nicht Nein sagen kann.»

«Better Call Saul» soll in den USA im November 2014 Premiere feiern.

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