Ab heute ist Fernsehen teurer
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Ab heute ist Fernsehen teurer

Die Empfangsgebühren für Fernsehen steigen von 450 auf 462 Franken. Unverändert bleiben die Radiogebühren.

Mit dem neuen Regime legt der Bundesrat für die Kabelnetzbetreiber auch ein Pflichtprogramm fest.

Das neue Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) und die dazugehörige Verordnung schreiben den Kabelnetzbetreibern vor, die SRG-Programme und konzessionierte Lokal- und Regionalprogramme mit Leistungsauftrag zu senden.

Zu diesem Grundangebot kommen acht ausländische Programme, die laut Bundesrat einen besonderen Beitrag zur Bildung, zur kulturellen Entfaltung oder zur freien Meinungsbildung leisten: Arte, 3sat, Euronews, TV5, ARD, ORF 1, France 2 und Rai Uno. Der Bundesrat kann insgesamt 25 Pflichtsender festlegen.

Zudem werden 4 Prozent der Gebühren für die privaten Radio- und Fernsehstationen abgezweigt. Wieviel die einzelnen Sender erhalten, wird im Herbst bekannt. Gesetz und Verordnung enthalten auch neue Regeln für Werbung an Radio und Frensehen. Die Regeln für die SRG bleiben im Wesentlichen gleich, während private Radio- und Fernsehsender neue Einnahmequellen erhalten.

(sda)

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