ABB wird Asbestproblem los
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ABB wird Asbestproblem los

Der US-Asbestvergleich des Elektrotechnikkonzerns ABB ist unter Dach. Beim zuständigen US-Bezirksgericht sind bis zum Ablauf der letzten Frist am Freitag um Mitternacht keine Einsprachen eingegangen.

Der Technologiekonzern ABB kann im Fall der Asbestklagen gegen seine Tochter Combustion Engineering endgültig aufatmen. Wie ABB am Samstag mitteilte, gilt der ausgehandelte Vergleich mit US-amerikanischen Klägern definitiv, nachdem bis zum Ablauf der Frist am 31. März keine Rekurse eingegangen sind. Der Vergleich sieht vor, dass ABB den Klägern rund 1,43 Milliarden Dollar zahlt. Im Gegenzug wird der Konzern vor weiteren Asbestklagen gegen Combustion Engineering geschützt. ABB-Konzernchef Fred Kindle wird in der Mitteilung mit der Aussage zitiert, die endgültige Einigung komme einem Meilenstein in der Geschichte der ABB gleich. Damit werde eine Unsicherheit aus dem Weg geräumt, die dem Konzern über Jahre hinweg geschadet habe. Noch hängig ist allerdings ein ähnlicher Vergleich, der Asbestklagen gegen eine andere ABB-Tochter, die ABB Lummus, beenden soll. (sda)

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