Abbas bei Rice
Aktualisiert

Abbas bei Rice

Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas ist am Mittwochabend zu einem Gespräch mit US-Aussenministerin Condoleezza Rice in Washington zusammengetroffen. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.

Abbas betonte aber in einem Interview des Fernsehsenders CNN, dass die Palästinenser verstärkt Hilfe aus Washington erwarteten. Dabei seien Transparenz und Verlässlichkeit bei der Verteilung der Gelder durch die palästinensische Regierung heute sicher gestellt, betonte Abbas auf die Frage nach der bisherigen Korruption in seinem Land.

Er sei sicher, so Abbas, dass er von US-Präsident George W. Bush bei seinem Treffen am (heutigen) Donnerstag erneut die Zusicherung erhalte, dass die USA neue israelische Siedlungen im Westjordanland ablehnten.

Er hoffe, dass Bush sich für den raschen Fortgang des Nahost- Friedensprozesses gemäss der «Roadmap», des Nahost-Fahrplans mit dem Ziel zweier unabhängiger Staaten (Israel und Palästina) einsetzen werde.

Abbas verlangte auch, dass Israel nicht nur wie angekündigt 400 gefangene Palästinenser, sondern alle 11 000 Palästinenser, die in Israel als politische Gefangene festgehalten würden, freilasse.

(sda)

Deine Meinung