Aktualisiert 23.08.2015 08:30

ProgrammAbendmarkt belebt alte Feuerwehrkaserne

Landwirtschaftsprodukte, Wein und ein Buch sorgen für Unterhaltung in der alten Feuerwehrkaserne in Bern. Die Allmend hat ihr Programm lanciert.

von
mua
Seit Anfang Juli serviert der "Löscher" Gaumenfreuden. Nun folgt der Verein Allmend und gibt das Programm bis September bekannt.

Seit Anfang Juli serviert der "Löscher" Gaumenfreuden. Nun folgt der Verein Allmend und gibt das Programm bis September bekannt.

Ein Getränk beim «Löscher» geniessen und kulturelle Angebote nutzen, das kann man in der Feuerwehrkaserne an der Viktoriastrasse. Die Zwischennutzung nimmt damit konkrete Formen an: Der Verein Allmend hat das Programm für August und September kommuniziert – einen Abendmarkt, eine Weinverkostung und eine Buchvernissage feiern ihr Debüt.

«Wir freuen uns, dass der Fahrzeughalle endlich Leben eingehaucht wird», sagt der Projektleiter Severin Aegerter. Er freue sich, einen Mehrwert für die Quartierbewohner zu bieten, und hofft, dass die Idee freudig aufgenommen werde. «Der Ort ist bestens geeignet, kulturelle Veranstaltungen anzubieten.»

Erster Abendmarkt

Schon am 27. August geht es los: Der erste Abendmarkt in der Halle findet von 17 bis 19 Uhr statt. «Wir wollen die Stadt-Land-Thematik aufgreifen und Geschmack sowie gute Qualität vermitteln», sagt der Projektleiter. Deshalb gibt es am Markt Gemüse, Alpkäse, Brot und Fleisch aus landwirtschaftlichen Betrieben. Der Markt wird wöchentlich im September wöchentlich immer freitags wiederholt.

Für besondere Gaumenfreuden sorgt am 29. und 30. August das internationale Weinforum Vinaare. Am Sonntag kann man in verschiedenen Workshops mehr über die Winzer und Weine erfahren. Zudem findet ein Podiumsgespräch zur Bedeutung der Tradition im Weinbau statt.

Buchvernissage

Am 4. September stellt Yoshiko Kusano ihre fotografischen Arbeiten im Fotoessay «Bordelle» vor. So lichtete sie die Zimmer zahlreicher Prostituierten in verschiedenen Ländern Mitteleuropas und Japan ab.

Ab dem Herbst wird das Areal gar mit einem Lebensmittelladen erweitert: Das Sortiment werde sich aus dem Angebot der Marktfahrenden und anderen Produzenten zusammensetzen. «Die drei Pfeiler – Markt, Laden und Kultur – machen die Allmend aus», so Aegerter. Darauf möchten sie in Zukunft aufbauen.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.