Aktualisiert

Abenteurer kam ins Rudern

Der Plan eines Abenteurers, allein von Senegal nach New York zu rudern, ist schon gescheitert. Sein High-Tech-Ruderboot schlug schon am ersten Tag Leck.

Victor Mooney setzte am Sonntagabend einen Hilferuf ab, nachdem sein selbst gebautes Boot sich durch ein Leck mit Wasser gefüllt hatte. Er wurde von der senegalesischen Marine gerettet, wie seiner Web-Site zu entnehmen war. Das rund sieben Meter lange Boot versank allerdings im Atlantik.

Der 41-Jährige hatte gehofft, als erster Afroamerikaner binnen vier Monaten von der Küste Senegals zu seiner Heimatstadt New York zu rudern. Nach eigenen Angaben wollte er mit seiner Reise auf die Aids-Epidemie in Afrika hinweisen und zugleich an die Route afrikanischer Sklaven nach Amerika erinnern. Mooney hatte sich drei Jahre lang auf die Tour vorbereitet. Sein Boot hatte weder ein Segel noch einen Motor zur Unterstützung, war jedoch technisch bestens ausgestattet. Warum es so Leck schlug, war zunächst unklar. (dapd)

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