Abfallbotschafter im Namen der Sauberkeit unterwegs
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Abfallbotschafter im Namen der Sauberkeit unterwegs

Drei Abfallbotschafter waren in den vergangenen zweieinhalb Wochen am Basler Rheinbord unterwegs. Chefbotschafter Urs Freuler zieht eine positive Bilanz.

«Wir hatten gute Begegnungen und erhielten viel Lob», sagt Urs Freuler von der Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt. Als Abfallbotschafter war er mit zwei Begleitern während der letzten zweienhalb Wochen regelmässig am Rheinbord unterwegs, um den Abfall anderer aufzusammeln und die Passanten und Pausierenden anzuhalten, ihre Reste in dem dazu vorgesehenen Eimer zu entsorgen.

Am Freitagabend, wenn sich die Jugend am Rhein versammelt, sei es schon sehr schwierig gewesen, erzählt Freuler. Doch dank guten Argumenten hätten auch sie schliesslich Einsicht gezeigt. «Es sind nicht nur die Jungen, die Littering bereiben», betont er. Ältere würden es genauso tun, nur diskreter.

Die Bemühungen für saubere Strassen bezeichnet Freuler als Sisyphuskampf. Das hinzukriegen, sei eine Illusion. Doch Menschen könnten sich ändern. Und um Abfallsünder zu bekehren, sind sie auch nach Basel gekommen. Am Ende seiner Mission, die vom Baudepartement organisiert und koordiniert wurde, zieht er eine positive Bilanz. Die Basler reagierten sehr gut auf die Thematisierung von Littering – anders als die Leute in Zürich, wo das Projekt auch durchgeführt wurde.

Lukas Hausendorf

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