Walzenhausen AR: Abgelegenes Bauernhaus wird Raub der Flammen
Aktualisiert

Walzenhausen ARAbgelegenes Bauernhaus wird Raub der Flammen

In Walzenhausen AR ist am Freitag ein Bauernhaus niedergebrannt. 90 Einsatzkräfte kämpften unter schwierigen Bedingungen gegen das Feuer.

von
lüs

Meterhohe Flammen schlagen aus dem Dachstock: Das brennende Bauernhaus in Walzenhausen AR. (Video: Leser-Reporter)

In einem Bauernhaus in Walzenhausen AR ist am Freitagvormittag Feuer ausgebrochen. Aufnahmen eines Leser-Reporters zeigen, wie aus dem Dachstock des Gebäudes mehrere Meter hohe Flammen schlugen.

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In Walzenhausen AR stand am Freitag, 9. Februar 2017, ein Bauernhaus in Flammen.

In Walzenhausen AR stand am Freitag, 9. Februar 2017, ein Bauernhaus in Flammen.

Kantonspolizei Appenzell-Ausserrhoden
Weil das Gebäude sehr abgelegen ist, musste die Feuerwehr lange Transportleitungen für die Löschwasserzufuhr auslegen.

Weil das Gebäude sehr abgelegen ist, musste die Feuerwehr lange Transportleitungen für die Löschwasserzufuhr auslegen.

Kantonspolizei Appenzell-Ausserrhoden
Am Haus enstand laut der Polizei ein Schaden von 600'000 Franken. Menschen und Tiere blieben unverletzt.

Am Haus enstand laut der Polizei ein Schaden von 600'000 Franken. Menschen und Tiere blieben unverletzt.

Kantonspolizei Appenzell-Ausserrhoden

Der Alarm ging um 10.46 Uhr ein, wie die Kantonspolizei Appenzell-Ausserrhoden am Freitagnachmittag mitteilte. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand die Scheune bereits in Vollbrand, zudem hatte das Feuer bereits auf das angebaute Wohnhaus übergegriffen.

Abgelegener Brandort

Personen wurden nicht verletzt. Auch Tiere kamen nach aktuellem Stand keine zu Schaden, wie die Polizei mitteilt. Für die Löscharbeiten der Feuerwehren Walzenhausen, Rheineck/Thal/Lutzenberg und der Regiwehr waren aufgrund des abgelegenen Brandortes lange Transportleitungen für die Löschwasserzufuhr erforderlich, so die Polizei.

Am Bauernhaus sei Totalschaden entstanden: «Der Gebäudeschaden wird auf über sechshunderttausend Franken geschätzt.» Feuerwehr, Sanität, Polizei und Assekuranz waren mit insgesamt 90 Personen im Einsatz.

Ursache des Feuers noch unklar

Wie ein Leser-Reporter berichtet, hatten die Feuerwehrleute anfangs Schwierigkeiten, zur Brandstelle vorzudringen: «Sie mussten an ihren Fahrzeugen zuerst Schneeketten montieren.»

Die Brandursache wird noch ermittelt. Dazu ist der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden beigezogen worden.

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