Tom Lüthi: «Abgesehen vom Start wars ein gutes Rennen»
Aktualisiert

Tom Lüthi«Abgesehen vom Start wars ein gutes Rennen»

Tom Lüthi erreichte zum Saisonauftakt in Katar den sechsten Rang. Mit diesem Ergebnis kann der Emmentaler leben. Wieso es nicht aufs Podest gereicht hat, weiss der 22-Jährige selbst.

«Den Start habe ich versiebt. Die Tourenzahl war zu tief», ärgerte sich Lüthi, der schon vor Jahresfrist zum Saisonauftakt in Katar am Start ein Missgeschick passiert war. Der Aprilia-Werkfahrer kassierte damals für seinen Frühstart eine Durchfahrtsstrafe, die ihn so weit zurückwarf, dass er als 15. nur gerade noch einen WM-Punkt ergatterte.

Diesmal kehrte der von Position 9 gestartete Lüthi von der ersten Runde ebenfalls nur als 15. zurück. Der Weltmeister von 2005 (125 ccm) war vom gestürzten Italiener Mattia Pasini sowie vom Tschechen Lukas Pesek noch zusätzlich behindert worden. «Danach aber fand ich gut zu meinem Rhythmus», so Lüthi. Der 22-jährige Emmentaler gehörte in der Folge trotz den zahlreichen Positionskämpfen und Überholmanövern, die immer wieder Zeit kosteten, zu den Schnellsten im Feld. Unter den 22 gestarteten Fahrern gelang Lüthi die drittschnellste Rennrunde.

«Abgesehen vom Start wars ein gutes Rennen, das mir zehn wichtige Punkte einbrachte. Klar wäre ich gerne auf dem Podest gestanden, doch leider hats am Schluss knapp nicht gereicht», so das Fazit von Lüthi, der seine beste Platzierung seit fast zehn Monaten errang (2. Platz in Assen). (si)

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