Ausser Lebensgefahr: Abgestürzter Alphirt verbringt Nacht im Freien
Aktualisiert

Ausser LebensgefahrAbgestürzter Alphirt verbringt Nacht im Freien

Die Rettungsflugwacht hat im Peiltal im Kanton Graubünden einen seit dem Vorabend vermissten Geisshirten verletzt auf über 2000 Metern über Meer geborgen.

Er wurde in unterkühltem aber stabilem Zustand ins Kantonsspital Chur geflogen und ist nicht in Lebensgefahr, wie die Rega mitteilte. Die Rettungsmannschaft hatte bereits in der Nacht mit einem Super Puma der Schweizer Luftwaffe samt Wärmebildkamera nach dem Hirten gesucht, der am Abend mit seinen über 200 Tieren nicht zur Alphütte zurückgekehrt war. Die schwierigen Wetterbedingungen hätten die Aktion allerdings erschwert, hiess es. Am Morgen fand die Besatzung eines Rega-Helikopters dann den Hirten in einem steilen Graben, in den er offenbar abgestürzt war. Trotz Regen und starken Winden konnte der Verletzte mit der Helikopter-Rettungswinde geborgen werden. (dapd)

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