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Russland trauertAbschied von den verunglückten Stars

Nach dem Absturz eines Flugzeuges mit dem Eishockey-Team Lokomotive Jaroslawl haben sich bei einer Trauerzeremonie Tausende von den 43 Toten verabschiedet. Es flossen Tränen.

Fans, Freunde und Familienangehörige des dreifachen Meisters Lokomotive Jaroslawl brachten am Samstag seit dem frühen Morgen Blumen zur Sporthalle «Arena 2000» in Jaroslawl, 280 Kilometer nordöstlich von Moskau, oder zündeten Kerzen an, wie das Staatsfernsehen berichtete.

Auf der Kunsteisfläche der Arena standen die Särge. Soldaten einer Ehrengarde bildeten ein Spalier. Viele Menschen hatten Tränen in den Augen und verharrten kurz in stiller Trauer. Zahlreiche Fans trugen das Trikot des Traditionsvereins der Kontinentalen Eishockey-Liga (KHL).

Kampf um das Leben zweier Opfer

In Moskau kämpften Ärzte weiter um die beiden Überlebenden der Katastrophe. Der Zustand des Spielers Alexander Galimow sei weiter kritisch, teilten Spezialisten eines Spitals in der Hauptstadt mit. Auch ein Besatzungsmitglied wurde weiter behandelt.

Die Maschine vom Typ Jak-42 war am vergangenen Mittwoch kurz nach dem Start abgestürzt. Ermittler suchen nach der Ursache. (si)

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