Aktualisiert 08.02.2010 22:25

SchwyzAbschuss von fünf Gänsesägern genehmigt

Der Gänsesäger steht unter Verdacht, für den Rückgang der Seeforellenbestände in Schwyzer Gewässern mitverantwortlich zu sein.

Um herauszufinden, ob sich diese Wasservögel tatsächlich vorwiegend von jungen Seeforellen ernähren, dürfen nun maximal fünf abgeschossen werden. Gänsesäger sind bundesrechtlich zwar geschützt. Die Kantone können aber Massnahmen gegen geschützte Tiere anordnen, die erheblichen Schaden anrichten. So genehmigte die Schwyzer Regierung den Abschuss von maximal fünf Gänsesägern zu Untersuchungszwecken, wie die Staatskanzlei mitteilte. Obwohl die Fischzucht seit Jahren Seeforellen aussetzt, seien die Bestände in «besorgniserregendem» Mass zurückgegangen, heisst es weiter. (20 Minuten)

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