Aktualisiert 02.09.2015 09:24

UBS-Chef

«Absolute Sicherheit gibt es nicht im Leben»

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Staat eine Bank retten müsse, sei verringert worden, sagt Sergio Ermotti. Eine absolute Sicherheit gibt es laut dem UBS-Chef aber nicht.

von
sas
Der Tessiner Sergio Ermotti ist seit November 2011 CEO der UBS.

Der Tessiner Sergio Ermotti ist seit November 2011 CEO der UBS.

Die Kapitalvorschriften für Banken werden immer strenger. Das Ziel: Der Staat soll nie mehr eine Grossbank retten müssen. Im Interview mit der «Finanz und Wirtschaft» zeigt sich UBS-Chef Sergio Ermotti, dessen Bank 2008 vom Staat gerettet wurde, betreffend noch höherer Kapitalpolster skeptisch. Niemand sei fähig, den Beweis zu erbringen, noch dickere Kapitalpolster seien die bessere Lösung, so Ermotti. Es bestehe heute eine extrem kleine Wahrscheinlichkeit, dass wieder ein vergleichbarer Unfall passiere. Absolute Sicherheit gibt es laut Ermotti aber nicht.

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