Abstimmungsumfragen
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Abstimmungsumfragen

Sowohl der bezahlte Mutterschaftsurlaub als auch die Vorlagen zur erleichterten Einbürgerung haben gemäss einer Umfrage an der Urne gute Chancen.

Der Mutterschaftsurlaub wurde von 69 Prozent der Befragten befürwortet, die erleichterte Einbürgerung der dritten Generation von 75 und die der zweiten Generation von 68 Prozent.

Gemäss den Resultaten der vom Forschungsinstitut gfs.bern im Auftrag von SRG SSR idee suisse durchgeführten Umfrage können Bundesrat und Parlament hoffen, nach zwei von Niederlagen geprägten Abstimmungssonntagen ihre Vorlagen am kommenden 26. September wieder einmal durchzubringen. Von den insgesamt 1.210 befragten Stimmberechtigten sprachen sich 69 Prozent für den bezahlten Mutterschaftsurlaub aus, 18 Prozent waren dagegen und 13 Prozent zeigten sich noch unentschlossen. Am deutlichsten war die Zustimmung mit 77 Prozent in der Westschweiz, gefolgt von der italienischen Schweiz mit 74 Prozent und der Deutschschweiz mit 66 Prozent.

Bei den Bürgerrechtsvorlagen stösst insbesondere die automatische Einbürgerung von Ausländerinnen und Ausländern der dritten Generation auf breite Zustimmung. 75 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, 19 Prozent waren dagegen und nur sechs Prozent noch unentschlossen. Etwas weniger deutlich war die Zustimmung für die erleichterte Einbürgerung der zweiten Generation. 68 Prozent der Anfang August befragten Personen gaben an, dafür votieren zu wollen. 24 Prozent waren dagegen und acht Prozent noch unentschlossen.

Während die Anhänger von SP, CVP und FDP getreu den Parteiparolen alle drei Vorlagen mehrheitlich befürworteten, scheint das dreifache SVP-Nein in einem Punkt von der Basis nicht mitgetragen zu werden: 57 Prozent der SVP-Anhänger sprachen sich für die automatische Einbürgerung von Ausländerinnen und Ausländern der dritten Generation aus. (dapd)

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