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Abwärtstrend bei Open Airs

Die Blütezeit der Schweizer Open Airs scheint vorbei. Gurten, Greenfield und Open Air St. Gallen setzten weniger Tickets ab als im vergangenen Jahr und rechnen mit Verlusten. Einzig das Open Air Gampel konnte die Besucherzahlen steigern.

Statt 45 000 Fans pilgerten dieses Jahr nur 35 000 auf den Gurten, wie Philippe Cornu, Chef des Gurtenfestivals gegenüber dem «SonntagsBlick» sagte. Ob damit die Kosten für den Aufwand gedeckt werden können, ist laut Cornu noch nicht klar. Viele Rechnungen seien noch nicht bezahlt.

Die Organisatoren des Greenfield Festivals konnten dieses Jahr ihre Kosten nicht decken. Auch das Open Air St. Gallen verkaufte im 2006 10 000 Tickets weniger als im vergangenen Jahr. Programmchef Christoph Huber macht eine gewisse Übersättigung für den Rückwärtstrend bei den Besucherzahlen geltend: «Jedes Dorf veranstaltet heute ein Open Air.» Ausserdem seien die gezeigten Programme immer ähnlicher.

Einziger Lichtblick ist das Open Air Gampel, das in diesem Jahr rund 4000 Besucher mehr verbuchen konnte als im vergangenen Jahr und einen Gewinn verbuchen kann.

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