Aktualisiert 27.10.2009 16:49

Emmen LUAbwasser Kanal wird saniert

Ein Kanal, der das Abwasser der Region Luzern in die ARA Rathausen leitet, wird saniert. Die Abwasser fliessen während den Arbeiten durch einen provisorischen Kanal. Bei Niederschlägen muss ein Teil des Dreckwassers in die Reuss geleitet werden.

Der Gemeindeverband für Abwasserreinigung der Region Luzern (Galu), dem die Stadt Luzern und acht Agglomerationsgemeinden angeschlossen sind, hat am Dienstag über das Projekt informiert. Es kostet 15,4 Millionen Franken.

Fast das gesamte Abwasser dieser Gemeinden fliesst über einen zwei auf drei Meter grossen Kanal zur Abwasserreinigungsanlage (ARA). Der Kanal ist zwischen der Reusseggbrücke und Rathausen auf einer Länge von 2,5 Kilometern sanierungsbedürftig.

Während den Arbeiten kann der Kanal nicht benutzt werden. Die Abwasser werden über zwei provisorische, oberirdische Rohre umgeleitet. Weil es in der kalten Jahreszeit weniger Niederschläge und somit weniger Abwässer gibt, werden die Arbeiten in den nächsten drei Wintern durchgeführt.

Allerdings können durch die beiden provisorischen Rohre insgesamt nur 1200 Liter Abwasser pro Sekunde fliessen. Bei trockener Witterung fliessen etwa 1000 Liter pro Sekunde Richtung ARA.

Fliessen während der Bauzeit mehr als 1200 Liter pro Sekunde ab, muss die Mehrmenge in die Reuss geleitet werden. Diese Entlastungen seien von der Dienststelle Umwelt und Energie des Kantons Luzern genehmigt worden, schreibt der Galu. Zudem sei das Abwasser, wenn es regnet verdünnt, so dass Flora und Fauna in der Reuss nicht geschädigt würden. Der Kanton richte zudem ein Monitoring ein. (sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.