Acht Grad: Hühnerhaut am Zibeleschwümme

Aktualisiert

Acht Grad: Hühnerhaut am Zibeleschwümme

Das Berner Zibeleschwümme gehört wortwörtlich zu den coolsten Traditionen. Zum 21. Mal fand der Anlass gestern bei nur acht Grad Wassertemperatur statt.

Lautstark angefeuert von vielen Zuschauern und einer Guggenmusig wagten rund 120 Teilnehmer den Sprung in die eiskalte Aare. «Alles ist Einstellungssache, man kann sich ja vorstellen, es sei warm», sagte Teilnehmer Andreas Mäder. Für den 300 Meter langen Schwumm ist er eigens aus dem Zürcher Oberland angereist. «Es gibt nicht viele Gelegenheiten, bei denen man unter sicheren Bedingungen im Kaltwasser schwimmen kann», sagte Organisator Christian Häberli. Entlang der Strecke waren Rettungsschwimmer und Taucher postiert. Viel Humor, möglichst schräge Kostüme und heisse Getränke halfen den Teilnehmern, die Kälte zu überstehen.

mar

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