Acht Tage eingeklemmt - dank Handysignal gerettet
Aktualisiert

Acht Tage eingeklemmt - dank Handysignal gerettet

Nach einem Autounfall hat eine Amerikanerin acht Tage eingeklemmt in ihrem eingedrückten Fahrzeug überlebt.

Die 33-Jährige wurde am Donnerstag in einer Schlucht nahe Renton im US-Staat Washington gefunden.

Zuvor hatte die Polizei das schwache Signal des Handys der Frau aufgefangen, wie die Zeitung «Seattle Times» am Freitag berichtete. «Sie war sehr blass und ausgetrocknet. Sie hat nicht viele Schnitte erlitten, hatte aber Schwierigkeiten mit der Atmung», sagte ein Polizeisprecher.

Die Frau war den Angaben zufolge am 19. September auf dem Nachhauseweg von der Arbeit verschwunden. Die Behörden hatten zunächst vermutet, sie sei Opfer eines Verbrechens geworden oder davongelaufen.

Dank des Handysignals entdeckten die Ermittler schliesslich in einer sieben Meter tiefen Schlucht das Auto. Dichtes Buschwerk habe die Sicht auf den Wagen von der Strasse her verdeckt, hiess es. «Es war grosses Glück, dass wir sie jetzt fanden. Hätte es länger gedauert, hätte sie wohl nicht überlebt», sagte der Polizeisprecher der Zeitung.

(sda)

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