Von Welle erwischt: Acht Tote bei Bootsunglück
Aktualisiert

Von Welle erwischtAcht Tote bei Bootsunglück

Ein Fischerboot mit neun Personen an Bord ist vor der Küste Neuseelands gesunken. Ein Mann konnte gerettet werden, die anderen acht Besatzungsmitglieder und Passagiere sind vermutlich tot.

Das Fischerboot «Easy Rider» wurde von einer grossen Welle getroffen und kenterte.

Das Fischerboot «Easy Rider» wurde von einer grossen Welle getroffen und kenterte.

Beim Untergang eines Fischerbootes vor Neuseeland sind vermutlich acht Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, wurden bis Freitag drei Leichen geborgen. Fünf Menschen würden noch vermisst, vermutlich seien sie ertrunken.

An Bord der «Easy Rider» befanden sich zum Zeitpunkt der Havarie am Donnerstag in der Nähe von Stewart Island drei Besatzungsmitglieder und sechs Passagiere.

Das Wrack des Fischerbootes wurde in 40 Meter Wassertiefe entdeckt. Es war in der Nacht zum Donnerstag in der Foveaux-Strasse, einer Meerenge an der Südspitze der neuseeländischen Südinsel, von einer grossen Welle getroffen worden und gekentert.

Ein Mann wurde gerettet

18 Stunden später war ein 44 Jahre alter, stark unterkühlter Überlebender gefunden worden. Er befand sich am Freitag noch in kritischem Zustand.

Unter den Vermissten ist nach Polizeiangaben auch ein sieben Jahre altes Kind. Erste Berichte, wonach sich zwei Kinder an Bord des elfeinhalb Meter langen Bootes befunden haben sollen, hätten sich als falsch erwiesen. Bei den drei Besatzungsmitgliedern und sechs Passagieren an Bord habe es sich um Angehörige einer Maori-Familie gehandelt.

(sda)

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