Sabotage im Sinai: Achter Anschlag auf Gaspipeline in Ägypten
Aktualisiert

Sabotage im SinaiAchter Anschlag auf Gaspipeline in Ägypten

Eine Pipeline auf der Halbinsel Sinai, welche Israel und Jordanien mit ägyptischem Gas versorgt, ist erneut gesprengt worden. Seit Mubaraks Rücktritt ist das bereits das achte Mal.

Wie der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira unter Berufung auf Augenzeugen berichtete, zündeten Saboteure in der Nacht zum Montag bei der Ortschaft Al-Arisch einen an der Gasleitung versteckten Sprengsatz. Feuerwehr und Sicherheitskräfte seien zum Anschlagsort geeilt.

Die Pipeline versorgt Jordanien und Israel mit ägyptischem Erdgas. Seit dem Sturz von Präsident Hosni Mubarak im Februar war es bereits die achte Attacke.

Israelische Pipeline brennt lichterloh

Die Gaslieferungen an Israel sind wegen der Vorzugsbedingungen in Ägypten sehr umstritten. Nach dem Sturz Mubaraks hatte die neue Führung versucht, das Abkommen, das 2008 mit einer Laufzeit von 15 Jahren vereinbart wurde, nachzuverhandeln. (sda)

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