Deutschland: Achterbahnunfall im Legoland – 31 Verletzte, darunter 10 Kinder

Aktualisiert

DeutschlandAchterbahnunfall im Legoland – 31 Verletzte, darunter 10 Kinder

Am Donnerstagnachmittag hat sich im Legoland-Freizeitpark ein Unfall ereignet. Beim Zusammenstoss wurden 30 Personen leicht und eine weitere schwer verletzt. 

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Auf der Bahn «Feuerdrache» im Legoland bei Günzburg ist es am Donnerstagnachmittag zu einem Unfall gekommen. 

Auf der Bahn «Feuerdrache» im Legoland bei Günzburg ist es am Donnerstagnachmittag zu einem Unfall gekommen. 

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Offenbar fuhr ein Achterbahnzug auf einen anderen auf, der aus ungeklärten Gründen im Ein- und Ausstiegsbereich stand.

Offenbar fuhr ein Achterbahnzug auf einen anderen auf, der aus ungeklärten Gründen im Ein- und Ausstiegsbereich stand.

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Es wurden 31 Personen verletzt, eine davon schwer.

Es wurden 31 Personen verletzt, eine davon schwer.

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Darum gehts

Im Legoland im bayerischen Günzburg sind bei einem Achterbahnunfall am Donnerstag mehr als 30 Menschen verletzt worden. Es gebe 30 Leichtverletzte und einen Schwerverletzten, teilte die Polizei in Kempten mit. Demnach fuhr am Nachmittag an der Ein- und Ausstiegsstelle aus zunächst ungeklärter Ursache ein Zug auf einen dort stehenden auf. Laut der «Bild»-Zeitung befand sich einer der Verletzten wegen Quetschungen im Brustkorbbereich zeitweise sogar in Lebensgefahr, des Weiteren mussten 15 Personen zur Behandlung in ein Spital gebracht werden. Laut einem Polizeisprecher hätten die meisten Verletzten Prellungen und Schürfwunden erlitten. Bei den Verletzten handelt es sich um zehn Kinder, einen Jugendlichen und zwanzig Erwachsene.

Bergung beanspruchte Zeit

Da sich die Sicherungsbügel der Bahnen mit jeweils bis zu 20 Plätzen nach dem Unfall nicht öffnen liessen, dauerte die Bergung der Passagierinnen und Passagiere, darunter auch Kinder, einige Zeit. Im Einsatz war eine Vielzahl von Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräften. Auch drei Helikopter wurden angefordert. Ein Pressesprecher des Roten Kreuzes lobte die Zusammenarbeit mit dem Freizeitpark. «Der Sanitätsdienst vom Legoland war eine grosse Hilfe. Die Zusammenarbeit hat hervorragend funktioniert – das hat die Abläufe extrem beschleunigt.»

Der Schwerverletzte kam laut Polizei ins Spital, nähere Angaben zu den Leichtverletzten lagen zunächst nicht vor. Die Ermittlungen zur Unfallursache übernahmen die Kriminalpolizei in Neu-Ulm und die Staatsanwaltschaft Memmingen. Auch ein Sachverständiger sollte beauftragt werden. Erst kürzlich kam es in einem Freizeitpark in Rheinland-Pfalz zu einem tödlichen Unfall, als eine Frau aus einer fahrenden Bahn stürzte.

Parkbetrieb nicht beeinträchtigt

Während der Bergung der Verletzten hatte der Rest des Legolands weiterhin regulär geöffnet. Wie der «Südkurier» schreibt, haben die meisten Parkbesucherinnen und -besucher zunächst überhaupt nichts vom Unfall mitgekommen. Journalisten wurde der Zutritt zum Park währenddessen verwehrt.

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(AFP/bho)

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