Kantonspolizei Thurgau rettet frischgeborenes Kalb aus Bach – «Actionreicher aber auch ungemütlicher Start ins Leben»
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Kantonspolizei Thurgau rettet frischgeborenes Kalb aus Bach«Actionreicher aber auch ungemütlicher Start ins Leben»

In Wängi TG ist ein frischgeborenes Kälbchen eine steile Böschung hinunter in einen Bach gestürzt. Das Kälbchen musste längere Zeit unerreichbar für das Muttertier im kalten Wasser ausharren. Kalb und Kuh sind wohlauf.

von
Cheyenne Wyss
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Am Freitagmorgen ist in Wängi TG ein Kälbchen direkt nach der Geburt in einen Bach gefallen.

Am Freitagmorgen ist in Wängi TG ein Kälbchen direkt nach der Geburt in einen Bach gefallen.

Kantonspolizei Thurgau
Die Mutter hat laut gemuht, während ihr Nachwuchs über längere Zeit im Wasser ausharren musste. 

Die Mutter hat laut gemuht, während ihr Nachwuchs über längere Zeit im Wasser ausharren musste.

Kantonspolizei Thurgau
Gemeinsam mit der Feuerwehr Wängi gelang es der Kantonspolizei das Kälbchen zu retten. Mutter und Kalb sind in Sicherheit. 

Gemeinsam mit der Feuerwehr Wängi gelang es der Kantonspolizei das Kälbchen zu retten. Mutter und Kalb sind in Sicherheit.

Kantonspolizei Thurgau

Darum gehts

  • Gegen 5.45 Uhr ging am Freitagmorgen der Notruf bei der Kantonspolizei Thurgau, wegen lautem Muhen ein.

  • Ein Kälbchen ist gleich nach der Geburt in einen Bach in Wängi TG gestürzt.

  • Gemeinsam mit der Feuerwehr Wängi gelang es der Kantonspolizei das Kalb zu retten.

  • Muttertier und Kälbchen geht es gut.

Am Freitagmorgen gegen 5.45 Uhr hat eine Frau in Wängi TG ein lautes Muhen gehört und den Polizeinotruf gewählt, teilt die Kantonspolizei Thurgau auf ihrer offiziellen Facebookseite mit. Eine Patrouille der Kantonspolizei traf wenig später auf eine Kuh, die am Waldrand stand und «aufgeregt in Richtung Bachtobel blickte». Ihr frischgeborenes Kälbchen stand im Bach.

«Unsere Einsatzkräfte fackelten nicht lange»

Es muss kurz nach der Geburt eine steile Böschung hinuntergestürzt sein und längere Zeit unerreichbar für das Muttertier im kalten Wasser ausgeharrt haben, schreibt die Kantonspolizei weiter. «Unsere Einsatzkräfte fackelten nicht lange, wärmten das Kälbchen mit einer Decke etwas auf und organisierten Unterstützung.» Gemeinsam mit der Feuerwehr Wängi half die Kantonspolizei dem Kälbchen wieder die Böschung hinauf und brachte es an die Wärme.

«Das war ein actionreicher aber auch ungemütlicher Start ins Leben», schreibt die Kantonspolizei weiter. Mutter und Nachwuchs sind dabei, sich von ihrem Schreck wieder zu erholen.

Du weisst von einem Tier in Not?

Hier findest du Hilfe:

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)

Tierrettungsdienst, Tel. 044 211 22 22 (bei Notfällen)

Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist

Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen

GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel. 079 700 70 70 (Notruf)

Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00

Tierquälerei:

Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Schweizer Tierschutz (anonym möglich)

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