Aktualisiert

ADANK. Weiss

Hansruedi Adanks Reben werden vom Falknis, einem rund 2500 Meter hohem Berg, bewacht.

Der Name Falknis stammt gemäss Wikipedia aus dem lateinischen „falcula". Gemäss meinen Bündner Boys kommt der Name aber ganz sicher aus dem alträtoromanischen „falclas" ... beides bedeutet „kleine Sichel".

Ich weiss es nicht genau. Ich weiss nur: klein ist er nicht und um diesen Berg zu besteigen, musste ich ganz schön auf die Zähne beissen.

Wieder unten im Tal bestellte ich mir einen extra grossen Teller Capuns. Normalerweise trinke ich nach solch einem Ausflug ein Bier. Oder Wasser. Sehr selten Wein.

Ich bin froh, habe ich damals eine Ausnahme gemacht!

So bekam ich zu meinen Capuns ein goldig schimmerndes Glas Riesling-Sylvaner vom Weingut Adank in Fläsch. Frische Zitrusnoten kitzelten meine gefrorene Nase, die schöne Säure und die authentische Mineralität machten meinen müden Geist wieder munter.

Ich war mir nicht ganz sicher, ob mir der Wein wegen dem Falknis oder dem Bündnerdeutsch (wenn ich den Dialekt höre, bin ich jeweils nicht mehr ganz zurechnungsfähig) so sehr gefallen hat. Deswegen probierte ich ihn daheim in Zürich noch einige Male. Viele Male. Und er gefiel mir immer. Jedesmal!

Zudem hatte ich letzte Woche das grosse Glück, Hansruedi Adank persönlich kennenzulernen (siehe Foto).

Ein bezaubernder Abend! Hansruedi Adank besitzt nicht nur fantastische Reben, sondern auch viel Charme, Witz und Klugheit; das alles zeigt sich auch in seinen Weinen.

Deswegen werde ich in meinen nächsten Zeilen noch etwas näher auf sein Weingut sowie einen seiner Rotweine eingehen.

Danke, Adank!

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