GP von Katar: Aegerter fährt knapp am Podest vorbei
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GP von KatarAegerter fährt knapp am Podest vorbei

Dominique Aegerter gelingt der Start in die neue Töffsaison. Der Berner wird beim GP von Katar Vierter. Randy Krummenacher muss sich mit Platz 19 begnügen.

Dominique Aegerter ist der Start in die Saison 2013 geglückt: Der Rohrbacher Moto2-Fahrer beendet das Rennen in der Wüste von Katar auf dem hervorragenden vierten Rang.

Schon vor der ersten Kurve hatte sich Blitzstarter Aegerter von Startplatz 5 auf Rang 4 verbessert, konnte aber dem führenden Kalex-Trio nicht folgen. In einer elfköpfigen Verfolgergruppe behauptete sich Aegerter während der 20 Runden stets in den vorderen Positionen. Seinen vierten Platz sicherte sich der 22-jährige Oberaargauer aber erst in der letzten Runde. Zwischen Aegerter und dem Achten Alex de Angelis lagen nur gerade 0,542 Sekunden. Für seinen zweiten Podestplatz nach Valencia 2011 fehlten dem besten Suter-Piloten knapp sieben Sekunden.

Krummenacher fährt auf den 19. Rang

Nach einem nicht besonders guten Start, als der Trainings-24. drei Ränge verlor, kämpfte sich Aegerters Teamkollege Randy Krummenacher mit der Abstimmung des ersten Trainings vom Donnerstag tapfer Richtung WM-Punkte. Mitte des Rennes lag er an 17. Stelle, zu Rang 15 fehlten nur noch knapp zwei Sekunden. Doch danach verlor der 23-jährige Zürcher Oberländer den Anschluss und rettete sich als 19. noch sechs Sekunden vor Tom Lüthis Ersatz Serigo Gadea ins Ziel.

Den Sieg machte ein Kalex-Trio unter sich aus: Zuerst lag lange Takaaki Nakagami in Führung, wurde danach von Scott Redding abgelöst - und am Ende siegte trotzdem der Favorit und Trainingsschnellste Pol Espargaro. Es war der zehnte Sieg für den spanischen WM-Zweiten.

Yamaha Doppelsieg in der MotoGP

Weltmeister Jorge Lorenzo feierte beim GP von Katar in Losail seinen bereits 45. GP-Sieg. Der Spanier fuhr ein einsames Rennen an der Spitze, während sich dahinter Teamkollege Valentino Rossi in einem packenden Kampf Rang 2 sichern konnte.

Der Trainingsschnellste Lorenzo verabschiedete sich schon rasch von der Konkurrenz. Doch dahinter ging die Post ab. Der neunfache Weltmeister Valentino Rossi, der zuletzt zwei Saisons lang bei Ducati versauerte und nun wieder zu seinem alten Team zurückkehrte und das Kriegsbeil zu Lorenzo wenigstens nach aussen hin begraben hat, zeigte eine tolle Aufholjagd.

Zuerst war der Trainingszweite Cal Crutchlow (Yamaha) dran und dann naheinander das Honda-Duo mit Dani Pedrosa und dessem neuen Teamkollegen Marc Marquez. Der spanische Moto2-Champion machte mit seiner wilden Fahrweise Rossi das Leben bis zur letzten Kurve schwer. Rossi feierte in seinem 277. WM-Rennen (105 Siege) schon seinen 178. Podestplatz.

Das Moto3-Rennen wurden von einer fünfköpfigen Spitzengruppe geprägt. Das spanische KTM-Quartett mit Sieger Luis Salom, Maverick Viñales, Alex Rins und Alex Marquez liess dabei dem Deutschen Jonas Folger (Kalex) keine Chance.

GP Katar, Moto2

1. Pol Espargaro (Sp), Kalex

2. Scott Redding (Gb), Kalex, 0,844 Sekunden zurück

3. Takaaki Nakagami (Jap), Kalex, 12,098

4. Dominique Aegerter (Sz), Suter, 18,910.

Ferner: 19. Randy Krummenacher (Sz), Suter, 47,673

20. Lüthi-Ersatz Sergio Gadea (Sp), Suter, 54,197.

MotoGP

1. Jorge Lorenzo (Sp), Yamaha

2. Valentino Rossi (It), Yamaha, 5,990 Sekunden zurück

3. Marc Marquez (Sp), Honda, 6,201

4. Dani Pedrosa (Sp), Honda, 9,473 (si)

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