Nach dem 3. Platz: Aegerter hat nun Lust auf mehr
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Nach dem 3. PlatzAegerter hat nun Lust auf mehr

Mit Dominique Aegerter und Tom Lüthi mischen zwei Schweizer in der Moto2-WM vorne mit. Nun soll bald der erste Sieg seit fast zwei Jahren her.

von
heg

Zwei Rennen, zwei Podestplätze: Dominique Aegerter und Tom Lüthi sorgten in der jungen Moto2-Saison bisher für die Schweizer Highlights. Lüthi wurde beim Auftakt in Doha Dritter, Aegerter belegte in Austin den gleichen Rang.

Aegerter durfte in diesem Rennen zum ersten Mal von der Frontreihe aus starten und realisierte den dritten Podestplatz seiner Karriere. Bereits 2011 in Valencia und letztes Jahr in Assen war der Oberaargauer Dritter geworden. Im nächsten Rennen in Argentinien Ende April will er am liebsten seinen ersten Sieg feiern. «Das ist immer noch mein Ziel. Es ist sicher nicht einfach. Aber wir werden uns weiter anstrengen», sagte Aegerter in einem Interview mit «Speedweek». Der 23-Jährige freut sich auf die neue Strecke in Südamerika und hofft, dass er mit den Spitzenleuten mithalten kann.

Zweijährige Sieg-Durststrecke

Das will natürlich auch Lüthi. Im Qualifying in Austin war er gestürzt und musste deshalb mit Startplatz 13 vorliebnehmen. Im Rennen verbesserte er sich auf den 6. Rang und ohne diesen Sturz wäre eine bessere Platzierung durchaus möglich gewesen. «Natürlich bin ich nicht super happy. Es war ein schwieriges Wochenende. Wir haben jedoch grosse Fortschritte gemacht», gibt sich Lüthi kämpferisch. «In Argentinien werden die Karten neu gemischt.»

Vielleicht reicht es im nächsten Rennen sogar zum ersten Schweizer Sieg seit langer Zeit. Letztmals zuoberst auf einem Podest stand Lüthi im Mai 2012. Damals gewann der 27-jährige Berner den GP von Le Mans. Mit Siegen würde sich natürlich auch die Ausgangslage im Kampf um die Weltmeisterschaft verbessern. Lüthi und Aegerter waren in der Moto2 in den letzten drei Jahren zwar immer unter den besten acht anzutreffen, aufs Podest oder für die Krone hat es aber nie gereicht.

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