Interview: Aegerter: «Sparsam? Nein, ich gönne mir auch Sushi»
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InterviewAegerter: «Sparsam? Nein, ich gönne mir auch Sushi»

Geldnot? Welcher Jugendliche kennt es nicht: Mia Aegerter (29) spielt im SF DRS-Film «Leben auf Kredit», den auch Frankreichs Sender TF1 einkaufte, ein Luxus-Girl in der Schuldenfalle. Privat ist sie nicht kaufwütig.

Die Studentin, die du spielst, lebt ziemlich verschwenderisch – und du?

Mia Aegerter:Hand aufs Herz – auch du gibst doch gerne Geld für schöne Dinge aus…

Aegerter: Nein, im Ernst, teure Markenpullover oder Perlenketten bedeuten mir überhaupt nichts.

Was bedeutet denn Geld für dich?

Aegerter: Geld heisst für mich Sicherheit. Und es ist insofern wichtig, als dass ich ohne Geld meine Freunde und Familie nicht so oft besuchen könnte.

Du bist also eher der sparsame Typ?

Aegerter: Nein, besonders sparsam lebe ich nicht. Ich gönne mir auch mal

Sushi. Aber ich werfe das Geld nicht zum Fenster raus. Frustkäufe kenne ich nicht.

Und wofür benötigst du denn am meisten Geld? Und wie viel?

Aegerter: Ich lebe in Deutschland und gebe daher viel Geld fürs Telefonieren aus. Und auch für Flugreisen.

Jetzt aber mal konkret: Wie hoch war deine teuerste Telefonrechnung?

Aegerter: Die war 700 Euro. Ich war mit dem deutschen Handy in der Schweiz.

Hast du ein Flair für Geld?

Aegerter: Nein, ich befasse mich nicht gerne mit Zahlen und daher auch nicht mit Geld. Ich habe keine Ahnung, auf welche Arten man Geld investieren kann.

Gibst du Bettlern Geld?

Aegerter: Nur, wenn sie etwas tun. Musikanten gebe ich oft Geld.

Stefanie Rigutto

«Leben auf Kredit», Sonntag, 20.11., 20.30 Uhr, SF 1

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