Bern: Ärger über Mehrweg-Geschirr
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BernÄrger über Mehrweg-Geschirr

Ab Donnerstag ist Mehrweg-Geschirr für die Take-Away-Stände auf dem Bärenplatz und dem Münsterplatz Pflicht. Nun fürchtet Roger Christeller vom Crêpes-Stand Rucci auf dem Bärenplatz um seine Existenz.

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fw
Crêpes-Stand-Besitzer Roger Christeller ist über das angeordnete Einweggeschirr-Verbot nicht glücklich. (fw)

Crêpes-Stand-Besitzer Roger Christeller ist über das angeordnete Einweggeschirr-Verbot nicht glücklich. (fw)

«Ich werde Rekurs bei der Stadt Bern einlegen, denn sonst muss ich meinen Stand schliessen.» Er brauche noch eine zusätzliche Hilfskraft allein für die Rücknahme des ­Geschirrs und die Auszahlung des Depots. Die Mehrkosten müsste er dann auf die Preise schlagen. «Dies und die sechs Franken Depot, die anfallen würden, könnte Kunden abschrecken», fürchtet der Standbetreiber. «Die Leute finden den ökologischen Hintergedanken verständlich», sagt hingegen Marc Heeb von der Gewerbepolizei. Für Events trat die Mehrwegpflicht bereits im Mai 2007 in Kraft. «Die Take-Away-Stände hatten also noch eine Zeitverzögerung zu ihren Gunsten», sagt Heeb. (fw/20 Minuten)

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