19.05.2019 00:23

Schönheit

Ärzte warnen vor Gefahr im Kosmetikstudio

Falsch gesetzte Hyaluronspritzen können verheerende Folgen haben. Ärzte wollen Kosmetikerinnen deshalb die Spritzen verbieten.

von
roy
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Im Trend: aufgespritzte Lippen. Ärzte wollen Kosmetikerinnen nun die Arbeit verbieten.

Im Trend: aufgespritzte Lippen. Ärzte wollen Kosmetikerinnen nun die Arbeit verbieten.

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Falsch angesetzte Spritzen können verheerende Folgen haben.

Falsch angesetzte Spritzen können verheerende Folgen haben.

iStock/Yakobchukolena
Eine Kosmetikerin aber glaubt, dass Ärzte nur ihr Geschäftsfeld schützen wollen.

Eine Kosmetikerin aber glaubt, dass Ärzte nur ihr Geschäftsfeld schützen wollen.

iStock/Brauns

Lippen aufspritzen ist en vogue. Immer öfter greifen nicht nur Schönheitschirurgen, sondern auch Kosmetikerinnen zur Spritze. Nun schlagen die Chirurgen im Verbund mit Ärzteverbänden Alarm: In einem Brief an die Heilmittelbehörde Swissmedic fordern sie ein «rigoroses Spritzverbot für Kosmetikerinnen», schreibt die «SonntagsZeitung».

Denn falsch gesetzte Spritzen können laut den Ärzten verheerende Folgen haben, angefangen bei wüsten Abszessen bis hin zu Blindheit. Vom Verbot soll auch diplomiertes Pflegepersonal, das vielfach in der Kosmetikbranche arbeitet, betroffen sein.

Die Behörden bleiben passiv. Und eine Kosmetikerin, die zuvor während zehn Jahren im Spital als Pflegefachfrau gearbeitet und täglich Injektionen durchgeführt hat, wehrt sich und holt zum Gegenangriff gegen die Ärzte aus: «Schönheitschirurgen wollen sich bloss ihre Geschäftsfelder sichern.» (roy/20 Minuten)

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