Presseschau: «Ätsch, Ronaldo»
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Presseschau«Ätsch, Ronaldo»

Den Real-Stars steht keine angenehme Rückkehr in ihre Heimat bevor. Das verrät ein Blick in den spanischen Blätterwald. In Deutschland wird gefeiert.

Die Spieler von Real Madrid sollten sich heute keine Zeitungen zu Gemüte führen, erst recht keine spanischen. Dort ist das Rauschen im Blätterwald am heftigsten. Nach dem blutleeren Auftritt in Wolfsburg (0:2) werden den Fussball-Millionären auch anderswo heftig die Leviten gelesen.

In Deutschland dagegen reibt man sich nach dem magischen Fussballabend noch immer die Augen. Eine Portion Schadenfreude ist ebenfalls auszumachen, schliesslich gingen alle davon aus, dass die Königlichen für die grosse Show sorgen. Und wer muss den Kopf hinhalten? Natürlich Superstar Cristiano Ronaldo.

Da bringt es auch nichts, dass sein Chef nach dem Debakel klarstellte: «Ich habe dieses Ergebnis nicht erwartet – niemand. Wichtig ist die Analyse. Ich bin komplett für dieses Ergebnis verantwortlich», nahm Coach Zinédine Zidane die Schuld auf sich. (20 Minuten)

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