Affäre Blocher-Roschacher: GPK will Originaldokumente

Aktualisiert

Affäre Blocher-Roschacher: GPK will Originaldokumente

Für ihre Folgeuntersuchung zum Rücktritt des früheren Bundesanwalts Valentin Roschacher will die Subkommission der GPK des Nationalrats als erstes die Originaldokumente von Oskar Holenweger sichten.

Die Subkommission der Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Nationalrats tagte am Mittwoch unter Leitung von Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz (CVP/SG) zum ersten Mal. Sie legte dabei gemäss einer Medienmitteilung ihr Vorgehen fest.

Sie wird zunächst die zuständigen Behörden und Privatpersonen um die Herausgabe der beim Ex-Bankier Oskar Holenweger durch die deutsche Polizei beschlagnahmten Originaldokumente ersuchen. Sie dürfte auch den Zürcher SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli angehen, der nach eigenem Bekunden im Besitz von Originaldokumenten ist.

Nach der Sichtung der Originaldokumente werde die Subkommission über den Beizug von Experten zur Bewertung der Dokumente entscheiden, hiess es weiter. Die Subkommission sei bestrebt, die Arbeiten «raschmöglichst» voranzutreiben.

(sda)

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