Mexiko: Affe mit Schutzweste und Windel bei Schiesserei getötet

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MexikoAffe mit Schutzweste und Windel bei Schiesserei getötet

In Mexiko ist bei einem Schusswechsel zwischen Kriminellen und der Polizei auch ein Affe erschossen worden, der eine Schutzweste sowie eine Babywindel trug. Der Affe gehört einer gefährdeten Art an.

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Ein Klammeraffe einer gefährdeten Art ist in Mexiko bei einer Schiesserei getötet worden.

Ein Klammeraffe einer gefährdeten Art ist in Mexiko bei einer Schiesserei getötet worden.

Twitter/planoinforma
Am Dienstag waren Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben in einem Dorf der Gemeinde Texcaltitlán von Mitgliedern eines Drogenkartells angegriffen worden. (Symbolbild)

Am Dienstag waren Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben in einem Dorf der Gemeinde Texcaltitlán von Mitgliedern eines Drogenkartells angegriffen worden. (Symbolbild)

imago images/NurPhoto
Der erschossene Affe mit langem Greifschwanz sei vermutlich das Haustier eines der elf in der Folge getöteten Kriminellen gewesen, berichteten örtliche Medien am Freitag. (Symbolbild)

Der erschossene Affe mit langem Greifschwanz sei vermutlich das Haustier eines der elf in der Folge getöteten Kriminellen gewesen, berichteten örtliche Medien am Freitag. (Symbolbild)

PantherMedia / Annebel Van den Heuvel

Darum gehts

  • Bei einer Schiesserei in Mexiko ist auch ein Affe in Schutzweste getötet worden.

  • Der Affe war vermutlich das Haustier eines der elf getöteten Kriminellen.

  • Mitglieder mexikanischer Drogenkartelle halten sich oft exotische Tiere.

In Mexiko ist bei einer Schiesserei zwischen mutmasslichen Verbrechern und der Polizei auch ein Klammeraffe in einer Schutzweste ums Leben gekommen. Der Affe mit langem Greifschwanz sei vermutlich das Haustier eines der elf dabei getöteten Kriminellen gewesen, berichteten örtliche Medien am Freitag unter Berufung auf die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates México.

Der Affe trug einen Kapuzenpullover in Flecktarn und eine Babywindel, wie auf Fotos in mexikanischen Medien zu sehen war. Er sei neben seinem ebenfalls erschossenen Besitzer gefunden worden. Diese Primaten, die in Mexiko und Mittelamerika leben, sind von der International Union for the Conservation of Nature als gefährdete Art gelistet. Mitglieder mexikanischer Drogenkartelle halten sich oft exotische Tiere.

Am Dienstag waren Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben in einem Dorf der Gemeinde Texcaltitlán angegriffen worden. Nach örtlichen Medienberichten hatten Polizisten in dem zentralmexikanischen Ort ein mit Haftbefehl gesuchtes Mitglied des Kartells Familia Michoacana festnehmen wollen. Sie seien mit Schüssen empfangen worden. Zehn Menschen wurden festgenommen, unter ihnen ein 15 Jahre alter Junge. 

Du weisst von einem Tier in Not?

Hier findest du Hilfe:

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)

Tierrettungsdienst, Tel. 044 211 22 22 (bei Notfällen)

Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist

Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen

GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel.  079 700 70 70 (Notruf)

Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00


Tierquälerei:

Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Schweizer Tierschutz (anonym möglich)

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(DPA/bre)

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