Spanien: Affenpocken fordern erstes Todesopfer in Europa

Aktualisiert

SpanienAffenpocken fordern erstes Todesopfer in Europa

In Spanien ist eine Person an Affenpocken gestorben. Es ist das erste Todesopfer in Europa. In Spanien gibt es derzeit über 4000 infizierte Personen.

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In Spanien ist eine Person an Affenpocken gestorben. Das spanische Gesundheitsministerium in Madrid bestätigte den Todesfall. 

In Spanien ist eine Person an Affenpocken gestorben. Das spanische Gesundheitsministerium in Madrid bestätigte den Todesfall. 

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Zuvor hatte am Freitag Brasilien den ersten Todesfall durch Affenpocken im Land und damit auch ausserhalb Afrikas gemeldet.

Zuvor hatte am Freitag Brasilien den ersten Todesfall durch Affenpocken im Land und damit auch ausserhalb Afrikas gemeldet.

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Darum gehts

  • Die erste Person in Europa ist an Affenpocken gestorben. 

  • Am früheren Freitag hatte es in Brasilien den ersten Todesfall ausserhalb Afrikas gegeben. 

  • Die Weltgesundheitsorganisation spricht von einer «Notlage von internationaler Tragweite».

In Spanien ist eine Person an Affenpocken gestorben. Es ist der erste bekannte Todesfall durch die Krankheit in Europa. Das spanische Gesundheitsministerium in Madrid bestätigte den Tod am Freitagabend. Weitere Details wurden dabei nicht genannt. In dem Land soll es bereits über 4000 Infizierte geben. 

In dem jüngsten Bericht zur Infektionslage der spanischen Behörden hiess es zudem, dass es im Land bereits 4208 bestätigte Affenpocken-Infizierte gebe, wie Heute.at berichtet. Nur zu 3750 Patienten habe man aber genauere Informationen, darunter sind auch jene 120, die in Kliniken behandelt werden.

WHO ruft Notlage aus

Zuvor hatte am Freitag Brasilien den ersten Todesfall durch Affenpocken im Land und damit auch ausserhalb Afrikas gemeldet. Fünf Todesfälle hatte es bis zum 22. Juli auf dem afrikanischen Kontinent gegeben, wie «Reuters» berichtete. Bei dem brasilianischen Opfer handelte es sich gemäss «Guardian» um einen 41-jährigen Mann, der nach Angaben des Gesundheitsministeriums auch an einem Lymphom und einem geschwächten Immunsystem litt. «Die Komorbiditäten haben seinen Zustand verschlimmert», so das Ministerium.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Affenpocken-Ausbruch in mehr als 50 Ländern zu einer «Notlage von internationaler Tragweite» erklärt. In der Schweiz gibt es bislang 272 laborbestätigte Fälle. 

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(fis)

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