Halbjahreszahlen: AFG schreibt rote Zahlen
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HalbjahreszahlenAFG schreibt rote Zahlen

Die Arbonia Forster Gruppe (AFG) muss für die ersten sechs Monate 2012 einen Umsatzrückgang hinnehmen. Der Konzernverlust beläuft sich auf 11,3 Millionen Franken.

Die Arbonia Forster Gruppe (AFG) hat im ersten Halbjahr 2012 weniger Umsatz erzielt und erneut einen Verlust geschrieben. Unter dem Strich stand ein Konzernverlust von 11,3 Mio. Franken, wie aus den am Dienstag publizierten Zahlen des Bauzulieferers hervorgeht.

In den ersten sechs Monaten des Vorjahrs hatte das Minus 1,4 Mio. Fr. betragen. Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg von Januar bis Juni dieses Jahrs hingegen um 16,9 Prozent auf 12,8 Mio. Franken.

Der Umsatz lag mit 594,3 Mio. Fr. 6,4 Prozent tiefer als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Verantwortlich dafür sind laut der AFG Bauverzögerungen infolge des kalten Winters sowie die unsichere Wirtschaftslage und die Währungssituation.

Die Arbonia Forster Gruppe will sich zunehmend auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und dadurch produktiver werden. Eingeleitete Massnahmen auf dem Weg dahin begännen zu greifen, heisst es. Abgeschlossen wurden im ersten Semester 2012 auch die Besetzung und Anpassungen im Führungsteam um Geschäftsführer Daniel Frutig.

Im Hinblick auf das zweite Halbjahr sieht sich der Konzern mit Sitz im thurgauischen Arbon am Bodensee vor vielen Herausforderungen insbesondere beim Export. Dennoch will AFG den Umsatzrückgang aus den ersten sechs Monaten 2012 wenigstens teilweise aufholen.

AFG-Chef Frutig sagte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur awp, die von ihm geführte Gruppe wolle ab dem Jahr 2013 in allen Sparten wieder eine «schwarze Null» schreiben.

Die Arbonia Forster Gruppe ist in die fünf Divisionen Heiztechnik und Sanitär, Küchen und Kühltechnik, Fenster und Türen, Stahltechnik sowie Oberflächentechnik gegliedert. Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand der AFG betrug im ersten halben Jahr 5726 Frauen und Männer. (sda)

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