Afghanistan zerstört Opiumfelder
Aktualisiert

Afghanistan zerstört Opiumfelder

Unter massivem Polizeischutz haben die afghanischen Behörden mit der Zerstörung von Mohnfeldern in der südlichen Provinz Helmand begonnen.

Die Pflanzen, aus denen Opium gewonnen wird, würden mit Traktoren unter die Erde gepflügt, teilte die Provinzregierung mit. Rund 1.000 Polizisten und Soldaten seien zum Schutz der Mitarbeiter der Drogenfahndung eingesetzt.

Der Einsatz begann am Mittwoch im Bezirk Dischu. «Wir haben in Dischu angefangen und wir werden uns vom Süden Helmands in den Norden vorarbeiten, um die Mohnpflanzen in jedem Bezirk und jedem Dorf zu zerstören», sagte ein Regierungssprecher.

Rund ein Viertel des in Afghanistan produzierten Opiums wird in Helmand angebaut. Die afghanische Regierung und die UN-Rauschgiftbehörde UNODC hatten sich am Montag besorgt darüber gezeigt, dass der Anbau von Mohnpflanzen in Afghanistan weiter zunehme. Das Land ist der grösste Opiumproduzent der Welt. (dapd)

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