01.11.2020 14:56

Keine Chance Afrikanische «Fortnite»-Spieler fühlen sich benachteiligt

In Afrika gibt es viele begabte «Fortnite»-Spieler. Sie würden gerne an internationalen Turnieren teilnehmen. Doch dafür ist die Verzögerung im Spiel zu gross.

von
nicik_01
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In Afrika ist es nahezu unmöglich, in Onlineturnieren gut abzuschneiden, da der Ping bis zu 300 ms hoch ist.

In Afrika ist es nahezu unmöglich, in Onlineturnieren gut abzuschneiden, da der Ping bis zu 300 ms hoch ist.

Da wollen Organisationen wie ACGL oder ATK Gaming Abhilfe leisten und ...

Da wollen Organisationen wie ACGL oder ATK Gaming Abhilfe leisten und ...

... junge, talentierte Gamer unterstützen.

... junge, talentierte Gamer unterstützen.

Darum gehts

  • In «Fortnite» ist es wichtig, blitzschnell reagieren zu können.

  • In Afrika ist die Verzögerung beim Spielen aber so hoch, dass dies nicht möglich ist.

  • Grund dafür ist, dass es in Afrika keine «Fortnite»-Server gibt.

  • Nun beschweren sich die Spieler.

Für jeden Gamer ist es ein Albtraum, einen hohen Ping – also eine grosse Verzögerung im Spiel – zu haben. So auch für afrikanische «Fortnite»-Spieler, welche mit einem Ping von bis zu 300 Millisekunden spielen müssen. Dadurch werden in «Fortnite» die Tasteneingaben nur verzögert ausgeführt. Auch das Gameplay läuft nicht mehr flüssig und stockt ständig. Epic Games hat auf der ganzen Welt Server verteilt, jedoch keinen in Afrika. Für talentierte Spieler ist dies ein grosses Problem, da sie so bei internationalen Turnieren nahezu chancenlos sind. Daher wandern viele Spieler aus, damit sie auf einem anderen Kontinent eine bessere Internetverbindung haben.

In Afrika gibt es verschiedene Gaming-Organisationen, welche Spieler mit Potenzial fördern und unterstützen. Der 17-jährige James Coombe ist einer dieser Spieler. Er wird von ATK Arena gefördert, welche ihren Sitz in Kapstadt hat. Sie unterstützen den jungen Spieler mit Geld und Equipment. James Coombe bekommt auch volle Unterstützung von seinen Eltern.

#AfricanFortniteServers

Es gibt aber Hoffnung: Auf Twitter kam nun #AfricanFortniteServers in die Trends. Nur wenig später gab Amazon bekannt, dass es die Infrastruktur in Afrika ausbauen wird. Somit hätte Epic Games die Möglichkeit, Server in Afrika auszubauen.

Viele Nutzer auf Twitter beschweren sich dennoch, dass sie schon seit langem bei grossen Turnieren mit dabei gewesen wären, falls sie besseres Internet gehabt hätten. Bisher hat sich Epic Games noch nicht zu diesem Thema geäussert.

Über die Autoren

nicik_01* (18) und Joshua Cruiser (16) springen bei «Fortnite» regelmässig aus dem Battle-Bus. Für 20 Minuten schreiben sie über das Spiel.

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4 Kommentare
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Auswüchse

02.11.2020, 19:00

Wir wärs zuerst mal mit Arbeiten statt spielen. Vielleicht könnte das die nötige Infrastruktur schaffen! Ausser riesiger und absolut Nutzloser Energieverschwendung ist dieser ganze Internet Spiele Schwachs... für gar Nichts! Man leistet Nichts für die Allgemeinheit, lernt Nichts fürs praktische Leben und verbraucht einfach nur grosse Mengen Energie. Das sollte Sonderbesteuert werden!

warum wir

02.11.2020, 15:53

müssen wir Europäer wieder alle retten und helfen?

Peter Vogel

02.11.2020, 13:15

Eine private Firma kann selber entscheiden wo sie ihre Server platziert. Ich würde in Afrika auch keine Server hinstellen. Zu instabile politische Lage, schlechte Infrastruktur, zahlungsschwache Kunden. Also rausgeworfenes Geld. Klar, irgendeine Firma muss den Anfang machen mit investieren, aber sicher kein Gameentwickler.