Afrikanische Friedenstruppen für Somalia

Aktualisiert

Afrikanische Friedenstruppen für Somalia

Der Friedens- und Sicherheitsrat der Afrikanischen Union hat am Freitag der Entsendung von 8000 afrikanischen Friedenstruppen nach Somalia zugestimmt.

Die AMISOM-Mission sei auf sechs Monate angelegt, erklärte der Vorsitzende des Rats, Said Djinnit. Anschliessend solle die Verantwortung für die Stabilisierung der Lage in Somalia an die Vereinten Nationen übergehen. Zugleich rief der Rat die internationale Gemeinschaft zur Hilfe bei der Finanzierung der Mission auf.

Ein Termin für den Beginn der Mission wurde nicht genannt, doch sollten die UN nach Möglichkeit von Anfang an daran beteiligt sein, sagte Djinnit. Ein Problem sei, dass die Mitgliedstaaten der AU bislang keine Soldaten zugesagt hätten. Lediglich Uganda hat die Entsendung von 1.500 Mann angeboten, doch hat das Parlament dem bislang nicht zugestimmt.

Bewaffnete griffen unterdessen am Freitagabend den Präsidentenpalast in der somalischen Hauptstadt Mogadischu an. Nach Augenzeugenberichten feuerten sie drei Granaten ab und lieferten sich ein 30-minütiges Gefecht mit Regierungstruppen. Regierungssprecher Abdirahman Dinari erklärte, auf dem Gelände der Residenz sei niemand verletzt worden. Die Angreifer seien geflüchtet. Dinari sprach von einem «feigen Akt mit dem Ziel, die Öffentlichkeit zu terrorisieren».

Staatspräsident Abdullahi Yusuf und Ministerpräsident Ali Mohamed Gedi waren am Freitag in Mogadischu. Wo genau sie sich zum Zeitpunkt des Angriffs aufhielten, war aber zunächst unklar. Anwohner flüchteten in Panik aus dem Gebiet um den Präsidentenpalast. Äthiopische und Regierungssoldaten in Panzern und schweren Lastwagen riegelten die Umgebung der Residenz ab.

Die Truppen der Übergangsregierung hatten erst Ende Dezember mit Hilfe äthiopischer Soldaten islamistische Milizen aus Mogadischu und später aus dem Süden Somalias vertrieben. Der Ministerpräsident traf am 29. Dezember in Mogadischu ein, der Staatspräsident am 8. Januar. Ein Sprecher des Rats Islamischer Gerichte erklärte am Freitag, die Gruppierung werde weiter gegen die äthiopischen Truppen in Somalia kämpfen und dabei Guerillataktiken einsetzen. Äthiopien müsse seine Soldaten abziehen.

Präsidentenpalast angegriffen

Bewaffnete haben den Präsidentenpalast in der somalischen Hauptstadt Mogadischu angegriffen. Nach Augenzeugenberichten feuerten sie am Freitagabend drei Granaten ab und lieferten sich ein 30-minütiges Gefecht mit Regierungstruppen. Regierungssprecher Abdirahman Dinari erklärte, auf dem Gelände der Residenz sei niemand verletzt worden. Die Angreifer seien geflüchtet. Dinari sprach von einem «feigen Akt mit dem Ziel, die Öffentlichkeit zu terrorisieren».

Staatspräsident Abdullahi Yusuf und Ministerpräsident Ali Mohamed Gedi waren am Freitag in Mogadischu. Wo genau sie sich zum Zeitpunkt des Angriffs aufhielten, war aber zunächst unklar. Anwohner flüchteten in Panik aus dem Gebiet um den Präsidentenpalast.

Die Truppen der Übergangsregierung hatten erst Ende Dezember mit Hilfe äthiopischer Soldaten islamistische Milizen aus Mogadischu und später aus dem Süden Somalias vertrieben. Der Ministerpräsident traf am 29. Dezember in Mogadischu ein, der Staatspräsident am 8. Januar. Ein Sprecher des Rats Islamischer Gerichte erklärte am Freitag, die Gruppierung werde weiter gegen die äthiopischen Truppen in Somalia kämpfen und dabei Guerillataktiken einsetzen. Äthiopien müsse seine Soldaten abziehen. (dapd)

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