Atomstreit: Ahmadinedschad sieht «Schritt nach vorn»

Aktualisiert

AtomstreitAhmadinedschad sieht «Schritt nach vorn»

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat sich positiv zu den jüngsten Gesprächen über das iranische Atomprogramm in Genf geäussert: Die Verhandlungen sind «ein Schritt nach vorne» gewesen.

Ahmadinedschad hofft, dass es so weitergehen werde und es zu einer «konstruktiven Zusammenarbeit» komme, um «alle offenen globalen Fragen» zu lösen.

US-Aussenministerin Hillary Clinton hatte sich am Dienstag vorsichtig optimistisch geäussert. Zwar hätten sich die Gespräche der fünf Vetomächte und Deutschlands mit dem Iran gelohnt, da der Iran einer Inspektion seiner zweiten Uran-Anreicherungsanlage zugestimmt habe. Allerdings müsse Teheran viel mehr tun.

Bei den sogenannten Sechsergesprächen am vergangenen Donnerstag in Genf hatte sich der Iran darüber hinaus zur Anreicherung seiner Uran-Vorräte im Ausland und weiteren Verhandlungen über sein Atomprogramm bereit erklärt.

Für den 19. Oktober wurde in Genf das nächste Sechser-Treffen mit dem Iran vereinbart und für den 25. Oktober eine Inspektion der zweiten Uran-Anreicherungsanlage im Iran.

(sda)

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