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IranAhmadinedschad: «Wie ein Sohn Chameneis»

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat Berichte über Unstimmigkeiten mit dem obersten geistlichen Führer des Landes zurückgewiesen.

Sein Verhältnis zu Ayatollah Ali Chamenei sei «wie das zwischen Vater und Sohn», sagte er am Freitag vor Anhängern in der Stadt Maschhad. Die Beziehung gehe über die reine Politik und das Regierungsgeschäft hinaus.

Der Hardliner Ahmadinedschad war zuletzt in den eigenen Reihen kritisiert worden. Ihm wurde vorgeworfen, in einer umstrittenen Personalentscheidung nicht genügend Gehorsam gegenüber Chamenei zu zeigen. Erst nach starkem Druck Chameneis entliess er in der vergangenen Woche seinen kurz zuvor ernannten Stellvertreter Esfandiar Rahim Maschaie, den Schwiegervater seines Sohnes. Später wurde bekannt, dass Ahmadinedschad ihn zu seinem Stabschef ernannt hat - womit er erneut die Hardliner verärgerte, denen Maschaie nicht konservativ genug ist. (dapd)

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