AHV- und IV-Renten steigen um 1,9 Prozent
Aktualisiert

AHV- und IV-Renten steigen um 1,9 Prozent

Die minimale Monatsrente erhöht sich damit von 1055 auf 1075 Franken, die Maximalrente von 2110 auf 2150 Franken.

Dies hat der Bundesrat am Freitag entschieden. Zum letzten Mal wurden die AHV/IV-Renten auf den 1. Januar 2003 angehoben. Im Jahre 2003 stieg der Preisindex um 0,6 und der Lohnindex um 1,4 Prozent. Bis Dezember 2004 wird ein Anstieg des Preis- und Lohnindexes um je 0,8 Prozent erwartet. Daraus ergibt sich eine Anpassung von 1,9 Prozent.

Der Betrag, der pro Jahr im Rahmen der Ergänzungsleistungen zur Deckung des Lebensbedarfs eingerechnet wird, steigt von 17 300 auf 17 640 Franken für Alleinstehende, von 25 950 auf 26 460 Franken für Ehepaare und von 9060 auf 9225 Franken für Waisen. Auch die Entschädigungen für Hilflose werden angepasst.

Die sinkende AHV/IV-Beitragsskala für Selbstständigerwerbende und Personen ohne beitragspflichtigen Arbeitgeber wird ebenfalls angepasst. Die untere Grenze liegt bei 8500 Franken und die obere Grenze bei 51 600 Franken.

Mehrkosten von 722 Millionen

Die Anpassung der AHV/IV-Leistungen führt zu Mehrkosten von rund 722 Mio. Franken. 148 Mio. gehen zu Lasten des Bundes und 38 Mio. zu Lasten der Kantone. Die Anpassung der zur Deckung des Lebensbedarfs ausgerichteten AHV/IV-Ergänzungsleistungen verursacht zusätzliche Kosten von 9 Mio. Franken. Davon gehen 2 Mio. zu Lasten des Bundes und 7 Mio. zu Lasten der Kantone.

(sda)

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