Aktualisiert 29.06.2012 07:20

Es geht bergauf

Aimee ist endlich frei von bissigen Bakterien

Zwei Monate nachdem Aimee Copeland aus Georgia bei einem Badeunfall von fleischfressenden Bakterien befallen wurde, kann die 24-Jährige das Spital verlassen. Doch der Weg zur Genesung ist noch weit.

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Aimee Copeland hat viel durchgemacht. Anfang Mai war sie nach einer tiefen Schnittwunde an der Wade mit einer fleischfressenden Bakterie infiziert worden, die sie nach und nach von innen auffrass. Der Psychologie-Studentin aus Augusta, im US-Bundesstaat Georgia, mussten ein Bein, ein Fuss, beide Hände und ein Teil ihrer Brust amputiert werden, um zu vermeiden, dass sich der Schädling in ihrem Körper verbreitet.

Acht Wochen später wurde nun die 24-Jährige aus dem Spital entlassen. Sie wird ihre Behandlung in einer Rehabilitationsklinik fortsetzen, berichtet der Nachrichtendienst «AJC». Ihre Familie veröffentlichte ein Bild der jungen Frau im Rollstuhl vor dem Spitaleingang. Es war ihr erster Spaziergang an der frischen Luft seit ihrer Einlieferung. «Nach den ersten Amputationen meinten die Ärzte, dass Aimee mehrere Monate im Spital verbringen müsse», sagte Vater Andy Copeland.

Aimee Copeland werde in der Reha-Klinik lernen, mit Prothesen zu laufen, sagte ihr Vater weiter. An ihrer Rollstuhl werde sie weiterhin mehrere Monate gefesselt sein. Doch er sei sehr stolz auf seine Tochter: Sie habe vor, weiter an ihrer Dissertation zu arbeiten. Abgabetermin ist Dezember. «Sie ist sehr ehrgeizig. Bis Ende Jahr will sie ihren Doktortitel und alleine gehen können.»

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